IHKplus. Das Magazin
Nr. 7212070
IHKplus 3.2026 | Weitblick

Auf in die Welt!

Eine Weile im Ausland zu arbeiten, macht junge Menschen selbstständig und bringt auch die Unternehmen in Deutschland weiter. Die IHK vermittelt Auszubildende in geeignete Stellen – ganz unkompliziert.
Das Erasmus-Semester ist bei vielen wohl das, was vom Studium am stärksten in Erinnerung bleibt. Für diese Erfahrung muss man aber gar nicht studieren, denn mit dem EU-Bildungsprogramm Erasmus+ können auch Auszubildende ein Auslandspraktikum machen und dafür finanzielle Unterstützung bekommen.
Die Mobilitätsberatung der IHK Köln organisiert und vermittelt diese Auslandsaufenthalte, berät zu Fördermöglichkeiten und begleitet die jungen Menschen bei Formalitäten. Mittlerweile gibt es ein großes Netzwerk mit Partnerfirmen in verschiedenen Ländern. Die IHK Köln organisiert rund 40 % der Auslandsvermittlungen in der Region und legt dabei besonders viel Wert auf Qualitätssicherung. Achtung, das gilt nicht für alle Anbietenden – ein kritischer Blick lohnt sich!
Gute Gründe für einen Auslandsaufenthalt liegen auf der Hand: Die Azubis verbessern ihre Fremdsprachenkenntnisse, lernen neue Arbeitstechniken und Abläufe kennen und werden selbstbewusster. Aber auch für die Unternehmen gibt es viele Vorteile, denn zurück kommen qualifizierte Mitarbeitende, die selbstständiger arbeiten und neue Fähigkeiten direkt anwenden können.
Reisekosten
Die Kosten für Reise und Unterbringung werden über Förderprogramme finanziert. Allerdings zahlen die Unternehmen weiter die vereinbarte Ausbildungsvergütung, auch wenn die Azubis in der Zeit für andere Unternehmen arbeiten.

Azubis berichten über ihre Auslanderfahrung

Hannah Costa
Aus- und Weiterbildung | Mobilitätsberatung
Marie Hoffmann
Aus- und Weiterbildung | Mobilitätsberatung