Netzwerk Arbeit-Zukunft

Kurzbeschreibung

Unter der Überschrift „Arbeiten 4.0“ präsentieren wir im Netzwerk Arbeit-Zukunft aktuelle Trends und zukunftsweisende Themen für Unternehmer*innen, Personaler*innen und Führungskräfte sowie Best Practice Beispiele in einer zunehmend digitalen Welt. Neben Tools wie den Kompetenz Navi Plus oder eine App für die psychische Gefährdungsbeurteilung stehen Themen wie mobile Work, neue Arbeitszeitmodelle, multifunktionale Raumkonzepte, New Normal und neue Führung, Gamification und viele weitere spannende Themen aus dem Bereich New Work/New Normal auf der Agenda. Die Treffen finden im gesamten IHK-Bezirk in gastgebenden Unternehmen mit viel Raum für Austausch, Diskussion und Netzwerken statt.

Zielgruppe

Unternehmer*innen und Führungskräfte, Personalleiter*innen, Personalentwickler*innen, HR-Verantwortliche

Kommende Veranstaltungen

17. September 2028 I Leuphana Universität (kostenpflichtig)
Sicherheit als Führungsaufgabe

Cyberangriffe, Sabotage, Naturkatastrophen, Lieferkettenprobleme oder Personalausfälle: Ein Seminar der IHK Lüneburg-Wolfsburg und des Leuphana Center for Cooperative Security zeigt, wie Unternehmen widerstandsfähiger werden.

Wie bleiben Unternehmen handlungsfähig, wenn Lieferketten reißen, Personal kurzfristig ausfällt oder Cyberangriffe den Betrieb lahmlegen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Seminar "Wirtschaftsschutz kompakt: Fahrplan zum krisenfesten KMU", das die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) gemeinsam mit dem Leuphana Center for Cooperative Security am 17. September, 9 Uhr bis 16.30 Uhr, im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg anbietet. "Unternehmenssicherheit ist längst mehr als IT-Sicherheit. Betriebe müssen wissen, welche Menschen, Prozesse, Lieferanten und Infrastrukturen für sie wirklich kritisch sind – und wie sie reagieren, wenn Ausfälle oder Störungen auftreten“, sagt Prof. Ferdinand Müller-Rommel vom Leuphana Center for Cooperative Security.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit stärken können. Denn Krisen können ganz unterschiedliche Ursachen haben: Umweltkatastrophen, internationale Konflikte, sicherheitspolitische Ausnahmelagen oder durch hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe oder Sabotageakte. Für Betriebe zählt dann vor allem, ob sie ihre Abläufe kennen, Alternativen vorbereitet haben und Entscheidungen schnell treffen können. Das Seminar nimmt deshalb nicht nur technische Risiken in den Blick. Es geht auch um Personalplanung, Lieferketten, Abhängigkeiten von einzelnen Standorten, Dienstleistern oder Transportwegen und um die Frage, wie Unternehmen kritische Funktionen im Betrieb absichern können. "Wir wollen Unternehmen dafür sensibilisieren, Sicherheit breit zu denken und nicht erst im Ernstfall mit der Vorbereitung zu beginnen“, sagt Nele Uhl, Teamleiterin Weiterbildung bei der IHKLW. „Wer Risiken früh erkennt und Zuständigkeiten klärt, verschafft sich im Krisenfall wertvolle Zeit.“

Das Leuphana Center for Cooperative Security bringt wissenschaftliche Expertise in die Kooperations-Veranstaltung ein, die IHKLW die Perspektive der regionalen Wirtschaft. Dass das LCCS im Oktober in Lüneburg eröffnet wird, stärkt den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und eröffnet neue Möglichkeiten, Sicherheitsfragen gemeinsam mit Unternehmen praxisnah zu bearbeiten. Die IHKLW begleitet die Arbeit des LCCS partnerschaftlich und will gemeinsam mit der Leuphana dazu beitragen, Risiken greifbar zu machen und konkrete Schritte für mehr Resilienz im eigenen Betrieb abzuleiten.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer*innen, Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU. Die Teilnahme kostet 350 Euro. Anmeldung: Sicherheit als Führungsaufgabe

16. November I digital (ZOOM)
Wissenserhalt im Zeitalter von KI

In Organisationen voller begabter Menschen, mit einem unerschöpflichen Schatz an Wissen und Erfahrungen, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, damit Wissen und Erfahrungen geteilt werden.

Am 16. November von 11 bis 12 Uhr schauen wir gezielt darauf, was KI heute schon im Wissensmanagement leistet und wie wir das Erfahrungswissen der Baby Boomer und Generation X sinnvoll integrieren. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf den Lücken. "KI ist keine Abkürzung”, weiß Beraterin Kristin Block. Seit über 19 Jahren widmet sie sich dem Thema Wissensmanagement und Wissenstransfer in Unternehmen. Dabei hat sie gelernt, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Kultur einer Organisation liegt. Nur in einem Umfeld, das von Offenheit, Vertrauen und Experimentierfreude geprägt ist, kann Wissen auf allen Ebenen seine volle Kraft entfalten. Beim Netzwerktreffen gibt sie Hinweise und baut eine Brücke zwischen Mensch und KI.
Im Oktober finden Sie hier das vollständige Programm mit der Möglichkeit sich anzumelden.

Impressionen vergangener Veranstaltungen