Netzwerk Resiliente Wirtschaft

Kurzbeschreibung IHKLW-Netzwerk Resiliente Wirtschaft

Das Netzwerk Resiliente Wirtschaft bietet Unternehmen eine Plattform für den fachlichen Austausch zu wirtschaftlicher Resilienz, Krisenvorsorge und Sicherheit. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen und Chancen, die sich aus veränderten geopolitischen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen ergeben. Durch Impulse aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie den Austausch von Erfahrungen und Best Practices unterstützt das Netzwerk Unternehmen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und neue Marktpotenziale zu erschließen. Dazu zählen insbesondere Chancen in den Bereichen Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft, kritische Infrastrukturen sowie wirtschaftliche Sicherheit.

Ziele des Netzwerks

Ziel des Netzwerks ist es, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region nachhaltig zu stärken und den Aufbau belastbarer Partnerschaften zu fördern.

Zielgruppe

Unternehmer*innen, Fach- und Führungskräfte sowie Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Institutionen, die sich mit Resilienz, Sicherheit, Krisenvorsorge und neuen Marktchancen beschäftigen.

Kommende Veranstaltungen

Sicherheit als Führungsaufgabe
17. September 2028 I Leuphana Universität (kostenpflichtig)

Cyberangriffe, Sabotage, Naturkatastrophen, Lieferkettenprobleme oder Personalausfälle: Ein Seminar der IHK Lüneburg-Wolfsburg und des Leuphana Center for Cooperative Security zeigt, wie Unternehmen widerstandsfähiger werden.

Wie bleiben Unternehmen handlungsfähig, wenn Lieferketten reißen, Personal kurzfristig ausfällt oder Cyberangriffe den Betrieb lahmlegen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Seminar "Wirtschaftsschutz kompakt: Fahrplan zum krisenfesten KMU", das die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) gemeinsam mit dem Leuphana Center for Cooperative Security am 17. September, 9 Uhr bis 16.30 Uhr, im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg anbietet. "Unternehmenssicherheit ist längst mehr als IT-Sicherheit. Betriebe müssen wissen, welche Menschen, Prozesse, Lieferanten und Infrastrukturen für sie wirklich kritisch sind – und wie sie reagieren, wenn Ausfälle oder Störungen auftreten“, sagt Prof. Ferdinand Müller-Rommel vom Leuphana Center for Cooperative Security.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit stärken können. Denn Krisen können ganz unterschiedliche Ursachen haben: Umweltkatastrophen, internationale Konflikte, sicherheitspolitische Ausnahmelagen oder durch hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe oder Sabotageakte. Für Betriebe zählt dann vor allem, ob sie ihre Abläufe kennen, Alternativen vorbereitet haben und Entscheidungen schnell treffen können. Das Seminar nimmt deshalb nicht nur technische Risiken in den Blick. Es geht auch um Personalplanung, Lieferketten, Abhängigkeiten von einzelnen Standorten, Dienstleistern oder Transportwegen und um die Frage, wie Unternehmen kritische Funktionen im Betrieb absichern können. "Wir wollen Unternehmen dafür sensibilisieren, Sicherheit breit zu denken und nicht erst im Ernstfall mit der Vorbereitung zu beginnen“, sagt Nele Uhl, Teamleiterin Weiterbildung bei der IHKLW. „Wer Risiken früh erkennt und Zuständigkeiten klärt, verschafft sich im Krisenfall wertvolle Zeit.“

Das Leuphana Center for Cooperative Security bringt wissenschaftliche Expertise in die Kooperations-Veranstaltung ein, die IHKLW die Perspektive der regionalen Wirtschaft. Dass das LCCS im Oktober in Lüneburg eröffnet wird, stärkt den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und eröffnet neue Möglichkeiten, Sicherheitsfragen gemeinsam mit Unternehmen praxisnah zu bearbeiten. Die IHKLW begleitet die Arbeit des LCCS partnerschaftlich und will gemeinsam mit der Leuphana dazu beitragen, Risiken greifbar zu machen und konkrete Schritte für mehr Resilienz im eigenen Betrieb abzuleiten.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer*innen, Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU. Die Teilnahme kostet 350 Euro. Anmeldung: Wirtschaftsschutz kompakt: Fahrplan zum krisenfesten KMU

Zweites Sicherheitsforum Nordostniedersachsen
1. Oktober 2026 I Kurhaus Bad Bevensen

Nach der ersten Auflage im vergangen Jahr laden die IHK Lüneburg-Wolfsburg und der „Bundesverband zum Schutz kritischer Infrastrukturen“ (BSKI) zum 2. Sicherheitsforum Nordostniedersachsen am 1. Oktober um 13.30 Uhr ins Kurhaus Bad Bevensen ein.
Krisen, hybride Bedrohungen, Cyberangriffe oder Extremwetterlagen zeigen, wie wichtig funktionierende Strukturen, verlässliche Netzwerke und gute Vorbereitung sind. Sicherheit und Resilienz entstehen dabei im Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und weiteren Partnern. Die Veranstaltung verbindet fachliche Impulse und Diskussionen zu Verteidigung, Unternehmensvorsorge im Ernstfall, Schutz Kritischer Infrastrukturen, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie Alarmplanung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wirtschaft, Verwaltung und Sicherheitsakteure in Nordostniedersachsen im Krisenfall besser zusammenwirken können.
Das Sicherheitsforum Nordostniedersachsen richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Verwaltung, Gefahrenabwehr und Sicherheitsinstitutionen, die ihre Organisation widerstandsfähiger gegenüber unterschiedlichen Krisen- und Bedrohungslagen aufstellen möchten. Neben sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragen geht es ausdrücklich auch um konkrete Vorsorge, regionale Zusammenarbeit und den Schutz Kritischer Infrastrukturen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt: Sicherheitsforum Niedersachsen