Tourismusbranche steht unter Druck
Kostenbelastung und internationale Krisen drücken auf die Stimmung
Der Konjunkturklimaindex des niedersächsischen Gastgewerbes, der die aktuelle Lage und die Aussichten in einem Wert zwischen 0 und 200 zusammenfasst, sinkt um 20 Punkte auf den niedrigen Wert von 85 Punkten. Besonders pessimistisch fallen die Erwartungen für die kommende Saison aus: 39 Prozent rechnen mit einer ungünstigeren Geschäftslage, nur 13 Prozent mit einer Verbesserung. Hauptursache bleibt der anhaltend hohe Kostendruck bei gleichzeitig wachsender Preissensibilität der Gäste.
Der Konjunkturklimaindex des niedersächsischen Gastgewerbes, der die aktuelle Lage und die Aussichten in einem Wert zwischen 0 und 200 zusammenfasst, sinkt um 20 Punkte auf den niedrigen Wert von 85 Punkten. Besonders pessimistisch fallen die Erwartungen für die kommende Saison aus: 39 Prozent rechnen mit einer ungünstigeren Geschäftslage, nur 13 Prozent mit einer Verbesserung. Hauptursache bleibt der anhaltend hohe Kostendruck bei gleichzeitig wachsender Preissensibilität der Gäste.
Geringe Investitionsbereitschaft als Warnsignal
Der kritische Blick in die Zukunft kommt auch in der geringen Investitionsbereitschaft zum Ausdruck. Nur neun Prozent geben an, die Investitionen auszuweiten. Jedoch fahren 25 Prozent ihre Investitionen zurück und 31 Prozent der Gastronomiebetriebe investieren gar nicht. Die IHKLW sieht politischen Handlungsbedarf und hofft auf Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.
Der kritische Blick in die Zukunft kommt auch in der geringen Investitionsbereitschaft zum Ausdruck. Nur neun Prozent geben an, die Investitionen auszuweiten. Jedoch fahren 25 Prozent ihre Investitionen zurück und 31 Prozent der Gastronomiebetriebe investieren gar nicht. Die IHKLW sieht politischen Handlungsbedarf und hofft auf Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.
Niedersächsischer Konjunkturklimaindex für Reisebüros und Reiseveranstalter sinkt auf das Niveau zu Zeiten von Corona
Vor allem die Reisebüros und Reiseveranstalter blicken infolge des Nahost-Konflikts und anderer internationaler Krisen skeptisch auf die kommenden Monate. Der Klimaindex der Reisebranche stürzt ab von 112 Punkten im Herbst 2025 auf 69 Punkte und liegt damit auf dem Niveau zu Zeiten der Corona-Pandemie im Herbst 2021. 59 Prozent der Unternehmen erwarten eine ungünstigere Geschäftsentwicklung.
Vor allem die Reisebüros und Reiseveranstalter blicken infolge des Nahost-Konflikts und anderer internationaler Krisen skeptisch auf die kommenden Monate. Der Klimaindex der Reisebranche stürzt ab von 112 Punkten im Herbst 2025 auf 69 Punkte und liegt damit auf dem Niveau zu Zeiten der Corona-Pandemie im Herbst 2021. 59 Prozent der Unternehmen erwarten eine ungünstigere Geschäftsentwicklung.
Entlastung bei Kosten für Energie und Bürokratie gefordert
Die von der Bundesregierung angepeilte Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf bis zu 15 Euro wird in der personalintensiven Tourismusbranche die Arbeitskosten weiter erhöhen. Die IHKLW wertet es als Alarmsignal, dass die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen auch aus Sicht der Tourismuswirtschaft stets zu den Toprisiken gehören. Diesmal sehen 52 Prozent der im IHKLW-Bezirk befragten Gastronomen es so. Jetzt sind die Menschen gefragt, die in Politik und Verwaltung Verantwortung tragen, mehr Verständnis und Wertschätzung für betriebliche Belange zu zeigen: Um den Tourismus nach vorne zu bringen und Wirtschaftswachstum zu ermöglichen, braucht es Entlastung bei den Energiekosten durch Senkung der Stromsteuer auf europäisches Mindestniveau für alle Betriebe sowie Flexibilisierung und spürbaren Bürokratieabbau. Anregungen aus der Praxis für weiteren Bürokratieabbau sammelt die IHKLW mit ihrem Bürokratiebuzzer und mit ihrer Umfrage bei betroffenen Betrieben der Tourismuswirtschaft.
Die von der Bundesregierung angepeilte Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf bis zu 15 Euro wird in der personalintensiven Tourismusbranche die Arbeitskosten weiter erhöhen. Die IHKLW wertet es als Alarmsignal, dass die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen auch aus Sicht der Tourismuswirtschaft stets zu den Toprisiken gehören. Diesmal sehen 52 Prozent der im IHKLW-Bezirk befragten Gastronomen es so. Jetzt sind die Menschen gefragt, die in Politik und Verwaltung Verantwortung tragen, mehr Verständnis und Wertschätzung für betriebliche Belange zu zeigen: Um den Tourismus nach vorne zu bringen und Wirtschaftswachstum zu ermöglichen, braucht es Entlastung bei den Energiekosten durch Senkung der Stromsteuer auf europäisches Mindestniveau für alle Betriebe sowie Flexibilisierung und spürbaren Bürokratieabbau. Anregungen aus der Praxis für weiteren Bürokratieabbau sammelt die IHKLW mit ihrem Bürokratiebuzzer und mit ihrer Umfrage bei betroffenen Betrieben der Tourismuswirtschaft.
Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens in den kommenden Monaten sieht das Gastgewerbe im IHKLW-Bezirk die Kosten für Energie, Rohstoffe und Lebensmittel mit 87 Prozent, gefolgt von den Arbeitskosten mit 70 Prozent. Auf den nächsten Plätzen stehen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (52 Prozent) und der Fachkräftemangel (46 Prozent). Das zeigt die halbjährliche IHKLW-Saisonumfrage Tourismus im Frühjahr 2026.
An der halbjährlichen Saisonumfrage Tourismus der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern im April und Mai 2026 beteiligten sich im IHKLW-Bezirk 87 und niedersachsenweit 396 Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie und Campingwirtschaft sowie Reisebüros und Reiseveranstalter.
An der halbjährlichen Saisonumfrage Tourismus der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern im April und Mai 2026 beteiligten sich im IHKLW-Bezirk 87 und niedersachsenweit 396 Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie und Campingwirtschaft sowie Reisebüros und Reiseveranstalter.
