Betriebliches Gesundheitsmanagement

Investieren Sie in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter.
Die betriebliche Gesundheitsförderung ist zu einem zentralen betrieblichen Aktionsfeld geworden, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Mitarbeiter, die sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, bleiben länger fit und leistungsfähig. Arbeitgeber, die sich für die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter einsetzen, profitieren davon durch Engagement und einer stärkeren Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen.
Was können Sie tun?
Reduzieren Sie Belastungen Ihrer Mitarbeiter oder bauen Sie diese vollständig ab. Stellen Sie z.B. technische Hilfen für Hebe- und Tragearbeiten zur Verfügung. Richten Sie ergonomisch angepasste Arbeitsplätze ein und sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern über Stressfaktoren.
Optimieren Sie Arbeits- und Pausenzeiten durch Angebote wie Gymnastik, Tanzen, Tischtennis, Gehirnjogging oder attraktive Ruhe- und Pausenbereiche.
Integrieren Sie die betriebliche Gesundheitsförderung in die Führungskräftekultur. Jede Maßnahme hat nur dann Erfolg, wenn das Führungsteam sie auch (vor)lebt.
Kommunizieren Sie Ihre Gesundheitsangebote zielgerichtet im Unternehmen und nutzen dazu ein Employee Assistance Program (EAP), auch Externe Mitarbeiterberatung genannt. Ein EAP ist eine ganzheitliche und präventive Kurzzeitberatung zu gesundheitlichen, beruflichen und persönlichen Fragestellungen nach dem Konzept "Hilfe zur Selbsthilfe".

Betreiben Sie Suchtprävention und bieten Sie Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen zur Begleitung an (greifen Sie dabei auch auf externe Anbieter/Hotlines zurück).

Gesundheitliche Bedürfnisse unterscheiden sich je nach Geschlecht und Altersphase. Eine geschlechterspezifische betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst Maßnahmen und Programme, die den Einfluss von Geschlecht und sozialen Umständen auf die Gesundheit berücksichtigen und auch die weniger sichtbaren Belastungen (z.B. hormonelle Veränderungen) berücksichtigen.
Bieten Sie regelmäßig Informationskurse zur Stressbewältigung, Ernährungsberatung oder Selbstorganisation an.

Statistiken zeigen eine Zunahme von psychischer Störungen, deren Niveau und Umfang variieren. Angebote zur mentalen Gesundheit stärken die Mitarbeitergesundheit und wirken sich präventiv aus.
Organisieren Sie Seminare, in denen neue Verhaltensmuster trainiert werden, z.B. Rückenschule oder Entspannungskurse wie YOGA und Tai Chi und/oder gründen Sie eine oder mehrere Betriebssportgruppen.
Seien Sie kreativ und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen: z.B. ein Schrittzähler-Wettbewerb, motivierende Sprüche auf den Treppenstufen zur Kantine, gesunde Wochen, etc.
Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter zu mehr Bewegung: Stellen Sie z.B. ein Dienstfahrrad zur Verfügung.
Auf einen Blick
  • Erarbeitung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung (BGF)
  • Stärkung der Gesundheitskompetenz von Mitarbeitern
  • Identifizierung von Gesundheitsrisiken
  • Einführung eines professionellen Betrieblichen