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Prototypen-Hersteller richtet sich neu aus

Andere Branchen, veränderte Strukturen: Gegründet vor exakt 30 Jahren, steht die Rapid Prototyping Technologie (RPT) GmbH in Gifhorn in diesem Jahr vor einer umfassenden Neuausrichtung und Umstrukturierung. „Wir sind dabei, in andere Branchen vorzudringen“, sagt Geschäftsführer Dr. Christian Schumacher. Spezialisiert auf 3D-Druck und die Produktion von Prototypen und Kleinserien, ist das Unternehmen Ingenieurbüro und Fertigungsdienstleister in einem.
Dabei versteht sich das Team als „Problemlöser“, wie der promovierte Maschinenbauingenieur sagt, der seit 2020 für RPT arbeitet. Und das gilt vor allem dann, wenn im Bereich der indus­triellen Produktion ein Bauteil fehlt. „Wir sind vor Ort, analysieren das Problem, entwickeln eine Lösung und stellen sie anschließend selbst her.“ Das gilt sowohl für Metall- als auch für Kunststoffteile.
Oft handelt es sich dabei um ein Bauteil, für das es noch keinen Serienprozess respektive die entsprechende Anlage gibt, um es herzustellen, das aber für Versuche, die Validierung einer Simulation oder erste Kleinserien erforderlich ist. „Das benötigte Bauteil können wir in sehr kurzer Zeit herstellen und im Laufe des Prozesses notwendige Anpassungen vornehmen“, erklärt Schumacher.
Gegründet als Zulieferer der Automobilindustrie steht RPT nun vor einer umfassenden Neuausrichtung. „Wir streben in die Branchen Nutzfahrzeugindustrie, Defence und Maritim“, zeigt der 36-Jährige auf. Um Kontakt zu anderen regionalen Mittelständlern zu schaffen und neue Netzwerke zu knüpfen, nimmt RPT an der diesjährigen Transfernale teil.
Das Innovationsfestival der Allianz für die Region GmbH in Kooperation mit dem Regionalen Transformationsnetzwerk und der Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH verbindet vom 13. August bis zum 1. Oktober acht Unternehmen aus der Region, die ihre Türen zu ihren Laboren und Werkhallen öffnen – darunter auch RPT in Gifhorn.
Carolin George
IHK Lüneburg-Wolfsburg
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