FaMi-Siegel

Als familienfreundliche Betriebe sind jetzt 18 Unternehmen aus dem Heidekreis ausgezeichnet worden. Sie haben nachgewiesen, dass sie besondere familienfreundliche Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen – und tragen ab jetzt das FaMi-Siegel.
Über die Auszeichnung können sich diese Betriebe freuen: Röders GmbH, Gemeinde Neuenkirchen, BBS Walsrode, Heide-Werkstätten e. V., Abfallwirtschaft Heidekreis AHK, Paritätischer Verein Heidekreis e. V. Bereich Pflege u. Bereich Kindertagesstätten, Steuerberater Meine, Wibbertmann & Wildung, Klinik Fallingbostel, Lebenshilfe Soltau e. V., KSK Soltau, Stadt Munster, Samtgemeinde Ahlden, J. Gronemann GmbH & Co. KG., KSK Walsrode, Nikotec GmbH, Pantolinos Manufaktur GmbH und DOW Produktions- und Vertriebs GmbH.
Ausgezeichnet wurden sie von Lena Heß, Geschäftsstellenleiterin des Überbetrieblichen Verbundes Familie & Beruf e.V. sowie von Brigitte Kaminski, feffa e.V. und Karin Haas, Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachen e. V. – beide Vertreterinnen der Gemeinschaftsinitiative FaMi-Siegel.  
Einige der Betriebe haben sich zum ersten Mal auf das Siegel beworben und das Prüfverfahren durchlaufen, andere wurden rezertifiziert. Allen voran die Röders GmbH und die Pantolinos Manufaktur GmbH. Seit 2010 setzen sie ein wichtiges Zeichen mit ihrer stetigen Zertifizierung im Heidekreis und zeigen, dass sich eine familienfreundliche Personalpolitik immer auszahlt.
„Flexible Arbeitszeit ist die größte Stellschraube“, sagt Brigitte Kaminski von der Gemeinschaftsinitiative FaMi-Siegel: „Corona hat viel in Bewegung gebracht. Viele Unternehmen agieren bereits familienfreundlich mit ihren ganz eigenen, individuellen Maßnahmen. Es ist angekommen, dass Familienfreundlichkeit nicht mehr nur nice-to-have ist, sondern absolut notwendig.“
Hintergrund:
Die Gemeinschaftsinitiative FaMi-Siegel zeichnet Unternehmen und Organisationen in Nordostniedersachsen aus, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Das Siegel ist ein Pluspunkt bei der Fachkräftesicherung.
Wie können sich Betriebe bewerben?
Die Initiative FaMi-Siegel hat einen Fragebogen erstellt, den die Bewerber selbst ausfüllen müssen, im Anschluss besucht eine Vertreterin oder ein Vertreter der Gemeinschaftsinitiative den Betrieb.
Welche Faktoren spielen eine Rolle?
Wichtige Kriterien sind Mitarbeiterorientierung, Kreativität und passende Angebote für Beschäftigte wie flexible Arbeitszeiten und clevere Organisationsmodelle. Auch ist relevant, ob das Unternehmen bei der Angehörigenpflege unterstützt oder Zuschüsse für die Kinderbetreuung gewährt.
Was kostet die Auszeichnung?
Gegen eine einmalige Gebühr von 150 Euro dürfen ausgezeichnete Betriebe das Siegel bis Ende 2024 für ihre Außendarstellung nutzen. Außerdem werden alle Siegel-Träger auf der FaMi-Siegel-Homepage veröffentlicht.
Darum sollten Sie dabei sein
Schon die Bewerbung ermöglicht eine strukturierte Betrachtung der betrieblichen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben. Daraus ergeben sich Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung der familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik. Das FaMi-Siegel ist ein aussagekräftiger Status zur Familienfreundlichkeit, bringt einen Imagegewinn – und bessere Chancen, qualifizierte Fachkräfte zu finden.
Das FaMi-Siegel Netzwerk
Das FaMi-Siegel ist mehr als eine werbewirksame Plakette, dahinter steht ein lebendiges Netzwerk. Unternehmen erhalten Kontakte zu anderen familienfreundlichen Betrieben und können sich über Herausforderungen, Chancen und Trends der familienfreundlichen Personalpolitik austauschen.
Wer steht hinter der Initiative?
Das FaMi-Siegel ist eine Gemeinschaftsinitiative von: Überbetrieblicher Verbund Frau & Wirtschaft e.V., IHK Lüneburg-Wolfsburg, DGB Region Nordostniedersachsen, Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Stadt und Landkreis Lüneburg, Arbeitgeberverband Lüneburg Nordostniedersachsen e.V. und der HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade.

Kontakt

IHK Lüneburg-Wolfsburg
Am Sande 1 | 21335 Lüneburg
Tel. 04131 742-0 | Fax: 04131 742-200
Mail: service@ihklw.de