28.09.2026

Verarbeitendes Gewerbe in Heilbronn-Franken im Jahr 2025

Nominaler Umsatz steigt um 4,4 Prozent – Rückgang der Beschäftigung um 2.285 Personen
Im Jahr 2025 wies die regionale Industrie trotz der Herausforderungen rund um die US-Zollpolitik im Vergleich zum Vorjahr eine positive nominale Umsatzentwicklung auf. Die 874 Industriebetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten in der Region Heilbronn-Franken, die neben den Regionen Stuttgart und Mittlerer Oberrhein die drittstärkste Industrieregion im Südwesten bildet, erwirtschafteten im Jahr 2025 einen nominalen Umsatz von 39,8 Milliarden Euro. Das war gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzanstieg von 4,4 Prozent. Landesweit war hingegen ein Umsatzminus von 2,6 Prozent zu verzeichnen. Die Exportquote in der Region lag bei 49,2 Prozent.
Die seit 2024 zu beobachtende negative Beschäftigungsentwicklung setzte sich im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr mit einem Beschäftigungsrückgang um 2.285 Personen oder 1,6 Prozent auf einen Beschäftigtenstand von insgesamt 140.934 Personen fort. Vier der fünf Landkreise verzeichneten einen Stellenabbau. Am stärksten fielen die Arbeitsplatzverluste absolut in der Industrie im Landkreis Heilbronn mit einem Rückgang von 923 Stellen und im Main-Tauber-Kreis mit einem Minus von 867 Arbeitsplätzen aus.
Im Jahr 2026 deutet sich trotz gestiegener Weltmarktpreise für Energie und Rohstoffe eine verhalten positive Entwicklung in der regionalen Industrie an. Das zeigen die neuesten monatlichen Industriestatistiken (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 63 KB), die ein leichtes nominales Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erkennen lassen.