05.03.2024

Gerhard Oppermann als IHK-Präsident wiedergewählt

Auf ihrer konstituierenden Sitzung hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Hannover am Montag Gerhard Oppermann zum IHK-Präsidenten für vier Jahre bis zum Jahr 2028 wiedergewählt.
„Ich bedanke mich für das große Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern und einem motivierten Team in der IHK die Transformation der regionalen Wirtschaft weiter zu begleiten, zu unterstützen und als IHK auch eigene Impulse zu setzen“, sagte Oppermann. Der 63-jährige stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Hannoverschen Volksbank ist seit zwölf Jahren Mitglied der IHK-Vollversammlung und vertritt seit 2020 als Präsident an der Spitze der größten niedersächsischen Industrie- und Handelskammer die Interessen von rund 180.000 Mitgliedsunternehmen aus der Landeshauptstadt und Region Hannover sowie acht Landkreisen von Diepholz bis Göttingen.
„Freiheitlich-demokratische Grundwerte, Weltoffenheit und eine lebendige Willkommenskultur in unserer Region sind unverzichtbar für die Gesellschaft und für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, unterstrich Präsident Oppermann in der Vollversammlung. Internationalität sei ein wichtiges Fundament für die Wirtschaft im IHK-Bezirk. „Wir sind eine erfolgreiche Exportregion und profitieren von offenen Märkten. Wir tragen die Verantwortung für zahlreiche Mitarbeitende mit ausländischen Wurzeln in den Belegschaften unserer Unternehmen. Wir stehen als IHK und Wirtschaft mit einem klaren Wertekompass für Demokratie und Offenheit ein.“
Für die regionale Wirtschaft sei der Start in das Jahr 2024 durch Stagnation über nahezu alle Wirtschaftsbereiche, fehlende Dynamik und eine pessimistische Stimmung mit Blick in das Jahr geprägt.
„Die Verunsicherung in den Unternehmen ist groß und dazu hat maßgeblich auch die Politik mit ihrem sprung­haften und unberechenbaren Kurs beigetragen. Wir brauchen wieder mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit in der Wirtschaftspolitik“, sagte Oppermann. Energieversorgung, Fachkräftesicherung, Transformation und Digitalisierung seien nur einige Themen, die in den nächsten Jahren auf der Agenda der Wirtschaft und der IHK stünden. „Wir müssen schneller werden in Deutschland, wir müssen bürokratische Fesseln abwerfen und wir brauchen wieder mehr Raum für Innovation, Dynamik und unternehmerische Gestaltung. Ein Neustart der Wirtschaftspolitik in Deutschland mit einem verlässlichen Kurs für die kommenden Jahre ist überfällig“, so IHK-Präsident Oppermann.
Neu gewählt wurde auch das zehnköpfige Präsidium der IHK Hannover für die neue Legislaturperiode bis 2028. Im Präsidium spiegelt sich traditionell die Vielfalt der IHK Hannover in Regionen als auch Branchen und in großen ebenso wie mittel­ständischen und eigentümergeführten Unternehmen wider.
In das Präsidium wiedergewählt wurden Dr. Ariane Reinhart (Continental AG, Hannover), Thomas Heitmann (htp GmbH, Hannover) und Dr. Ulrich Knemeyer (Landschaftliche Brandkasse Hannover, Hannover). Neu in das Präsidium gewählt wurden Karoline Eggert (Ulrich Eggert GWK Gesellschaft für Werbung und Kommunikation mbH, Hannover) Alexandra Gerhardy (Göttinger Farbfilter GmbH, Landkreis Göttingen), Kai Harting (Harting GmbH & Co. Malereibetrieb KG, Landkreis Schaumburg), Dr. Oliver Kiaman (HAUS & GRUNDEIGENTUM Service GmbH, Hannover), Karsten Krüger (hagebaumarkt Stammelbach GmbH & Co. KG, Landkreis Hildesheim), Lars Schäkel (Frischli-Molkereiverbund GmbH, Landkreis Nienburg) und Michael Zimbal (Hermann GmbH, Landkreis Northeim).