23.09.2026

IHK Hannover begrüßt Einigung über Freihandelszone zwischen EU und Philippinen

Die Europäische Union und die Philippinen haben gestern eine substanzielle Einigung in den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen erzielt. Die IHK Hannover begrüßt diesen wichtigen Schritt zu engeren Wirtschaftsbeziehungen mit einem dynamisch wachsenden Markt in Südostasien. Das Abkommen soll unter anderem Zölle und weitere Handelshemmnisse abbauen sowie den Marktzugang für Unternehmen verbessern.
„Das ist eine hervorragende Nachricht für die niedersächsischen Unternehmen! Die Philippinen sind ein aufstrebender Markt in einer der wachstumsstärksten Regionen der Welt. Das Freihandelsabkommen schafft beste Voraussetzungen dafür, die bislang noch ausbaufähigen Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen und neue Geschäftschancen für niedersächsische Unternehmen zu eröffnen. Je mehr solcher Abkommen die EU abschließt, desto leichter können Unternehmen ihre Lieferketten diversifizieren und wirtschaftliche Abhängigkeiten reduzieren. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und erhöht gleichzeitig die wirtschaftliche Resilienz Europas“, sagt Tilman Brunner, Leiter der Abteilung International der IHK Hannover.
Im Jahr 2025 exportierte Niedersachsen Waren im Wert von rund 95 Millionen Euro auf die Philippinen; damit belegte das Land Rang 64 unter den niedersächsischen Exportzielen. Die Importe aus den Philippinen nach Niedersachsen beliefen sich auf rund 90 Millionen Euro, was Rang 66 unter den Herkunftsländern entsprach.