Beschäftigung
Beschäftigung wächst in der Stadt Hannover
Die Beschäftigung ist im Gebiet der IHK Hannover ist 2025 gegenüber 2024 um 0,2 Prozent gestiegen. Die Stadt Hannover lag nach den Daten der Bundesagentur für Arbeit mit einem Plus von 1,1 Prozent im regionalen Ranking vorne. Die Konjunkturkrise hat dagegen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Northeim für einen deutlichen Rückgang gesorgt.
Ein Blick auf die Entwicklung der Wirtschaftsbereiche zeigt, dass Industrie, Baugewerbe, Handel und Wirtschaftliche Dienstleistungen (inkl. Zeitarbeit) wie im Bundestrend auch eine rückläufige Beschäftigung zu verzeichnen hatten.
Zuwächse gab es 2025 im IHK-Gebiet im Vergleich zum Vorjahr im Verkehr, bei Banken und Versicherungen und insbesondere in der Öffentlichen Verwaltung sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Der Beschäftigungsverlust im Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (Bereich N) ist wie schon 2024 überwiegend auf Einbußen bei Zeitarbeitsunternehmen zurückzuführen. Die Industrie hat damit krisenbedingt mehr Arbeitsplätze verloren, als ebendort in der Statistik ausgewiesen ist.
Die Entwicklung der Vorjahre setzte sich damit fort: Die Beschäftigungsverluste in Industrie, Bau und Handel werden kompensiert durch Stellenzuwächse in Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen.
Im langfristigen Vergleich (2000 - 2025) zeigt sich, dass allein seit dem Jahr 2000 im IHK-Gebiet durch Unternehmen und Institutionen knapp 163.000 neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse (+18 %) geschaffen wurden. Spitzenreiter im gesamten betrachteten Zeitraum seit 1980 ist mit großem Abstand der Landkreis Diepholz. Hier nahm die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um sagenhafte 77,2 Prozent zu. Beschäftigungsverluste im Vergleich zu 1980 gibt es dagegen beim Landkreis Holzminden, der allerdings in den letzten Jahren kräftig aufgeholt hat.
Stand: 02.03.2026
