Arbeitsmarkt
Arbeitsmarkt: Arbeitsplatzabbau in der Industrie
Die Konjunkturkrise hinterlässt immer deutlicher Spuren auf dem niedersächsischen Arbeitsmarkt. Die Standortprobleme der Industrie führen zu Arbeitsplatzabbau und Insolvenzen. Die Arbeitslosigkeit steigt.
Die Daten des Arbeitsmarktes zeigen, dass die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote in Niedersachsen von 5,9 Prozent (2024) auf 6,1 Prozent (2025) gestiegen ist. Regional sind gleichwohl deutliche Unterschiede zu erkennen. Das zeigen die neuesten Daten der Bundesagentur für Arbeit.
Eine unterdurchschnittliche Entwicklung hatte die Region Hannover (Arbeitslosenquote 2025: 8,1 %; Vorjahr 7,8 %). Stabile Quoten im Vergleich zu 2024 hatten die Landkreise Diepholz (2025: 4,4 %) und Holzminden (2025: 7,2 %). Einen Rückgang konnte der Landkreis Göttingen (Arbeitslosenquote 2025: 6,7 %; Vorjahr 6,9 %) verzeichnen.
Der längerfristige Vergleich zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt ab 2006 lange Jahre positiv entwickelt hat und die Quoten bis 2018 deutlich zurückgingen. Seit 2022, und damit seit dem kräftigen Anstieg der Energiepreise, haben die Arbeitslosenquoten in nahezu allen Kreisen erkennbar zugelegt.
Stand: 02.03.2026
