Achtung: Neue Betrugs- und Sicherheitsrisiken aus Nordkorea für Unternehmen
Das Auswärtige Amt hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen Warnhinweis zu nordkoreanischen IT-Fachkräften veröffentlicht. Diese Personen bewerben sich weltweit auf Remote- und Freelancer-Stellen und verschleiern dabei häufig ihre wahre Identität.
Sie nutzen gefälschte Dokumente und arbeiten über internationale Plattformen. Ziel ist es unter anderem, Einnahmen für das nordkoreanische Regime zu generieren und in einigen Fällen Zugang zu Unternehmensdaten und IT-Systemen zu erhalten. Dadurch können Risiken für Informationssicherheit, Compliance und den Schutz sensibler Unternehmensdaten entstehen.
Unternehmen sollten ihre Prüf- und Sicherheitsprozesse bei der Einstellung von Remote-Mitarbeitenden und externen IT-Dienstleistern überprüfen. Die folgenden Handlungsempfehlungen helfen Risiken zu reduzieren.
Handlungsempfehlungen für Unternehmen
- Identitäten von Bewerbern auf Remotestellen besonders sorgfältig prüfen
Führen Sie vor der Einstellung oder Beauftragung eine umfassende Identitätsprüfung durch. Verifizieren Sie Ausweise, Referenzen und berufliche Nachweise. - Zugriffsrechte begrenzen
Gewähren Sie neuen Mitarbeitenden und Dienstleistern nur die Zugriffe, die für ihre Aufgaben unbedingt notwendig sind. - Monitoring und Sicherheitskontrollen stärken
Überwachen Sie ungewöhnliche Aktivitäten in Ihren IT-Systemen und setzen Sie Multi-Faktor-Authentifizierung konsequent ein. - Beschaffungs- und HR-Prozesse sensibilisieren
Informieren Sie Personalabteilungen, Einkauf und IT-Sicherheitsteams über die Risiken und mögliche Warnsignale.
Den vollständigen Warnhinweis des Auswärtigen Amts finden Sie hier.
Stand: 05.08.2026
