Nr. 5263474

Vereinigtes Königreich

Seit 1. Januar 2021 gilt der Partnerschaftsvertrag zwischen der Europäischer Union und dem Vereinigtem Königreich. Beide Seiten verzichten auf Zölle und Quoten und legen Regelungen für fairen Wettbewerb fest.

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Großbritannien und die EU haben fünf Jahre nach dem Brexit ein Abkommen zur Erleichterung des Handels und zur Stärkung der Sicherheitskooperation unterzeichnet.

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Von Einreisebedingungen über Wettbewerb bis zur Kennzeichnung: Beim Handel und den Geschäftsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich haben sich verschiedene Änderungen ergeben. Über Details informiert ein Webinar am 5. Dezember:

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Die Einführung der vollständigen Zollkontrollen für Waren aus der EU ist bereits mehrmals verschoben worden. Der DIHK informiert über einen neuen Zeitplan für gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Kontrollen an den britischen Grenzen, die ab Oktober 2023 schrittweise eingeführt werden.

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Nach dreimaliger Verlängerung soll die Kennzeichnungspflicht mit einem UKCA-Kennzeichen nun endgültig Anfang 2025 für die meisten Produkte wirksam werden. Für Juni plant das BMWK eine Informationsveranstaltung mit der britischen Regierung. Interessierte Unternehmen sollen sich melden.

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Ende Juli sollten verschiedene Änderungen und Kontrollen bei Einfuhren in das Vereinigte Königreich in Kraft treten. Diese wurden laut Germany Trade and Invest (GTAI) von der britischen Regierung nun verschoben. Im Herbst wird es voraussichtlich neue Informationen zu den geplanten Änderungen geben.

Nach langem Tauziehen haben sich die Europäische Union und das Vereinigte Königreich auf ein Handelsabkommen geeignet. Das Trade and Cooperation Agreement (TCA) beinhaltet Regelungen für den Warenverkehr.

Seit dem 1. Januar 2021 genießen Waren mit präferenziellem Ursprung EU vollständige Zollfreiheit bei der Einfuhr ins Vereinigte Königreich und umgekehrt.

Um Wareneinfuhren (Importanmeldungen) weiterhin in das Vereinigte Königreich durchführen zu können, sollten sich betroffene Unternehmen rechtzeitig um den Antrag auf eine “GB EORI-Nummer” kümmern.

Die britische Regierung informiert über die Einführung der neuen UKCA Kennzeichnung (UK Conformity Assessed), die das CE-Zeichen auf dem britischen Markt ersetzen wird.

Seit dem 1. Januar 2021 gelten neue Regeln für den Bereich Dienstleistungen und Investitionen. Dienstleistungsanbieter aus der EU, die im VK tätig werden wollen, müssen neue Bedingungen erfüllen. Dies gilt auch in umgekehrter Richtung.

Die britische Regierung hat einen Leitfaden für Speditionsunternehmen und gewerbliche Fahrer veröffentlicht, die Waren zwischen Großbritannien (England, Schottland und Wales) und der Europäischen Union befördern.

Eine IHK-Übersicht mit weiterführenden Informationen zu REACH hilft im Zusammenhang mit dem Brexit.