Energie
Anschluss an das Übertragungsnetz - neues Reifegradverfahren
Anschlüsse an das Übertragungsnetz sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.
Die vier Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW) entscheiden seit Frühjahr 2026 über Netzanschlüsse mit einem Reifegradverfahren, das statt des Windhundprinzips stärker den Planungsstand der Projekte (Projektreife und Realisierungswahrscheinlichkeit) berücksichtigt.
Die wesentlichen Aspekte: Zyklische Bearbeitung aller Anträge statt kontinuierlicher Einzelfallprüfungen, Einhaltung von Mindestanforderungen an die formale Zulässigkeit der Anträge sowie die Priorisierung nach Reifegrad im Falle von Überzeichnungen.
Die wesentlichen Aspekte: Zyklische Bearbeitung aller Anträge statt kontinuierlicher Einzelfallprüfungen, Einhaltung von Mindestanforderungen an die formale Zulässigkeit der Anträge sowie die Priorisierung nach Reifegrad im Falle von Überzeichnungen.
Für die Auswertung der Anträge gibt es vier zentrale Kriterien, die sowohl die Zulässigkeit als auch die Qualität der Projekte berücksichtigen. Das sind:
1. Flächensicherung und Genehmigungsstand, 2. Technisches Anlagen- und Anschlusskonzept, 3. Leistungsfähigkeit sowie 4. Netz- und Systemnutzen.
1. Flächensicherung und Genehmigungsstand, 2. Technisches Anlagen- und Anschlusskonzept, 3. Leistungsfähigkeit sowie 4. Netz- und Systemnutzen.
Stand: 25.06.2026
