Startup-Report: Neugründungen legen um knapp ein Drittel zu
2025 war ein Rekordjahr für Startup-Neugründungen in Deutschland: Mit 3.568 neu gegründeten Startups wurde ein neuer Höchststand erreicht – ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2024 und sogar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2021. Das zeigt die aktuelle Analyse aus der Report-Reihe „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“, die der Deutsche Startup-Verband und startupdetector veröffentlicht haben.
Die positive Entwicklung zeigt sich demnach in fast allen Bundesländern. Besonders stark wachsen Bayern (plus 46 Prozent), Nordrhein-Westfalen plus 33 Prozent) und Sachsen (plus 56 Prozent). Niedersachsen verzeichnet ein moderates Wachstum (plus 11 Prozent). Bei den Gründungen pro Kopf liegt München klar auf Platz 1 – in den Vorjahren waren die Unterschiede in der Spitzengruppe deutlich geringer als 2025. Daneben entwickeln sich Düsseldorf sowie forschungsnahe Standorte wie Aachen, Potsdam oder Heidelberg besonders dynamisch. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung von Wissenschaft, Technologie und Transfer für das Startup-Ökosystem.
Im Report verzeichnet der Software-Sektor mit Abstand den größten absoluten Anstieg und wächst von 618 Neugründungen 2024 auf 853 im Jahr 2025. Gleichzeitig gewinnen technologiegetriebene Branchen weiter an Bedeutung: 27 Prozent aller neu gegründeten Startups nutzen KI als wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells – ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr.
Auch jenseits klassischer Tech-Segmente verdeutlicht die Analyse eine Aufbruchstimmung: Der Food Sektor wächst um 80 Prozent. Daneben kann Medizin deutlich zulegen (plus 46 Prozent), auch hier zeigt sich das Potenzial von KI, etwa bei der Auswertung radiologischer Bilder, der Früherkennung von Krankheiten oder der automatisierten Dokumentation in Kliniken und Praxen zur Entlastung des medizinischen Personals.
Stand: 14.01.2026
