Länderbericht Deutschland: Gründungsneigung wird stärker

Die Gründungsaktivität in Deutschland hat 2025 weiter zugenommen. Laut dem aktuellen Global Entrepreneurship Monitor (GEM) liegt die Gründungsquote bei 13 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1999. Besonders deutlich stieg demnach die Gründungsneigung bei jungen Erwachsenen sowie bei Frauen. Im Vergleich zu den Vorjahren an.
Die GEM-Gründungsquote wird dabei als Anteil derjenigen 18- bis 64-Jährigen definiert, die während der letzten 3,5 Jahre ein Unternehmen gegründet haben und/oder gerade dabei sind, ein Unternehmen zu gründen. Dabei zeigt sich auch, dass Menschen mit Migrationshintergrund weiterhin häufiger gründen als Personen ohne Migrationshintergrund. Vorbilder und berufliche Netzwerke spielen zudem eine wichtige Rolle bei der Entscheidung zur Unternehmensgründung.
Rund 40 Prozent der Gründerinnen und Gründer bieten nach eigenen Angaben innovative Produkte oder Dienstleistungen an. Auch akademische Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen tragen zur Gründungsdynamik bei.
Der GEM-Länderbericht Deutschland wird in Kooperation zwischen dem RKW Kompetenzzentrum und dem Johann Heinrich von Thünen-Institut für Innovation und Wertschöpfung in ländlichen Räumen für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erstellt.
GEM-Länderbericht Deutschland 2025/26:
Alle Informationen zum „Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderbericht 2025/26: Gründungsquote auf neuem Allzeithoch“ sowie der Länderbericht Deutschland zum kostenfreien Download auf den Internetseiten des RKW Kompetenzzentrums

Stand: 20.07.2026