Afrika: Darum lohnt sich der Markteintritt

Afrika ist wirtschaftspolitisch längst kein Randthema mehr. Die Volkswirtschaften des Kontinents wachsen, sind jung, innovationsfreudig – und entwickeln zunehmend Kaufkraft. Vor dem Hintergrund der G20-Präsidentschaft Südafrikas und der im Koalitionsvertrag verankerten strategischen Aufwertung der Region gilt: Wer heute Afrika ignoriert, riskiert, morgen Chancen zu verpassen.

Warum Afrika?

  • Von Januar bis Juli 2025 stiegen die Exporte von Deutschland nach Afrika um 7 Prozent, die Importe von dort um 3 Prozent. Während globale Handelsströme stagnieren, gewinnen die Geschäfte mit dem afrikanischen Kontinent an Dynamik.
  • Afrika eröffnet deutschen Unternehmen den Zugang zu dynamischen Märkten und kann – gerade angesichts geopolitischer Spannungen – helfen, einseitige Abhängigkeiten von China oder den USA zu reduzieren.

Was gilt es zu beachten?

Trotz der großen Chancen stehen deutsche Unternehmen beim Afrikageschäft teils vor schwierigen Herausforderungen: Politische Unsicherheiten, Defizite in Infrastruktur, Energie und Logistik sowie eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten erschweren häufig den Marktzugang. Hinzu kommen bürokratische Hürden und der wachsende Wettbewerb mit Unternehmen aus China, Indien oder der Türkei, die oft schneller und risikofreudiger agieren. Um die Potenziale Afrikas zu nutzen, ist es daher entscheidend, langfristig zu planen und gleichzeitig vorhandene Unterstützungsangebote – etwa die Dienstleistungen der zehn deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) auf dem Kontinent – einzubeziehen.

Wer unterstützt Unternehmen beim Markteintritt?

  • Direkten Kontakt zu Ansprechpartnern in afrikanischen Zielländern vermitteln die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) vor Ort.
  • Im Africa Business Guide von Germany Trade & Invest (GTAI) berichten deutsche Unternehmen aus erster Hand von ihren Erfahrungen in Afrika.
Quelle: DIHK