Kurz + knapp

Wasserstoff-News

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen rund um das Thema Wasserstoff.

H2Raum-Matchmaking: Wirtschaft trifft Wissenschaft!

(22.05.26) Am 18. Juni bringt das H2Raum-Matchmaking wieder Unternehmen mit Forschungsinstituten und Akteuren der Wasserstoffwirtschaft zusammen. Im Bochumer Fraunhofer IEG liefern von 15:30 bis 19:30 Uhr Impulsvorträge und Infostände spannende Einblicke in aktuelle Wasserstoffthemen, während das Networking Raum für neue Kontakte und mögliche Kooperationen schafft. Während eines Speeddatings können Unternehmensvertreter und -vertreterinnen individuelle Fragestellungen mit den Forschenden diskutieren (zurAnmeldung).
Die Impulsvorträge geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Wasserstoffwirtschaft: Jörn Kleinelümern (Hydrogen Metropole Ruhr) und Tilman Cremer (Fraunhofer IEG) thematisieren die Rahmenbedingungen für den Einstieg von KMU sowie die Entwicklung von Bezugswegen für Energieträger. An Infoständen stellen die Westfälische Hochschule, das Fraunhofer IEG, die Werkbank Sektorenkopplung der Hochschule Hamm-Lippstadt und das IUTA – das Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e. V. ihre Wasserstoff-Forschung vor. Im Fokus stehen Themen wie nachhaltige Prozesstechnik, Wasserstoffanwendungen in der Elektrolyse, die Nutzung von Nebenprodukten sowie die Energietransformation von KMU und Sektorenkopplung.
Nach dem Speeddating folgt eine Führung durch das H2-Labor des Fraunhofer IEG, dass ebenfalls Angebote für Interessenten bereithält.
Quelle: Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG

Bundesnetzagentur legt Hochlaufentgelt für Wasserstoffkernnetz fest

(16.07.25) Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat das Hochlaufentgelt für das Wasserstoffkernnetz auf 25 €/kWh/h/a festgesetzt. Das einheitliche Entgelt gilt bundesweit für Einspeisung und Entnahme und basiert auf einem nicht-unterbrechbaren Jahreskapazitätsprodukt.
Die Entscheidung basiert auf dem WANDA-Modell (Wasserstoff-Netzentgelt-Design-Ansatz), das vorsieht, die Netzentgelte in der Anfangsphase unterhalb der Vollkostendeckung anzusetzen. Trotz dieses Modells wurde das Entgelt am oberen Rand des zuvor diskutierten Preiskorridors angesetzt.
So sollen erste Marktakteure nicht übermäßig belastet werden. Die Finanzierungslücke soll im Laufe der Jahre durch eine zunehmende Auslastung des Netzes geschlossen werden. Die Bundesnetzagentur wird dabei alle drei Jahre prüfen, ob die Entgelte eine Deckung des sogenannten Amortisationskontos ermöglichen, und gegebenenfalls eine Anpassung vornehmen.
Ziel der Festlegung ist es, eine langfristige Refinanzierung des Netzes bis zum Jahr 2055 sicherzustellen und gleichzeitig einen marktfähigen Einstieg in den Wasserstoffmarkt zu ermöglichen.
Quelle: DIHK