Weniger Bürokratie, mehr Freiraum für Unternehmen: Thüringer IHKs legen umfangreiche Liste zum Bürokratierückbau vor


Bürokratie kostet Unternehmen Zeit, Personal und Geld - Ressourcen, die für Investitionen, Innovationen und das eigentliche Tagesgeschäft fehlen. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe stellen umfangreiche Dokumentationspflichten und komplizierte Verwaltungsverfahren eine erhebliche Belastung dar. Um dem entgegenzuwirken, hat die IHK Ostthüringen gemeinsam mit den IHKs Erfurt und Südthüringen einen umfangreichen Katalog mit konkreten Vorschlägen zum Bürokratieabbau erarbeitet und an die Thüringer Staatskanzlei übermittelt.
Die Vorschläge sollen insbesondere in das Zweite Thüringer Entlastungsgesetz einfließen. Grundlage sind Erfahrungen und Rückmeldungen aus der unternehmerischen Praxis. Im Vorfeld hatten sich Staatssekretäre aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium und der Thüringer Staatskanzlei auf Regionalkonferenzen in den drei Thüringer IHK-Bezirken mit Unternehmern und Kammervertretern über bestehende bürokratische Hürden ausgetauscht.
Mit ihrem Maßnahmenkatalog wollen die Thüringer IHKs dazu beitragen, den Bürokratierückbau im Freistaat voranzubringen. Dabei geht es nicht allein um die Streichung einzelner Vorschriften. Ebenso wichtig sind eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung, verständliche Regelungen und schnellere, möglichst vollständig digitale Prozesse.
Das Zweite Thüringer Entlastungsgesetz bietet die Gelegenheit, bestehende bürokratische Hürden abzubauen und die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln zu verbessern. Aus den angekündigten Reformen müssen nun konkrete Vereinfachungen entstehen, die den Unternehmen im betrieblichen Alltag Zeit und Kosten ersparen.

Die IHK-Forderungen zum Bürokratierückbau im Überblick

Die Vorschläge der Thüringer IHKs betreffen eine Vielzahl von Rechts- und Verwaltungsbereichen. Im Mittelpunkt stehen folgende Handlungsfelder: