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Jena zeichnet weltoffene Unternehmen aus
Firmen aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis können sich bis 31. Mai 2026 für den interkulturellen Unternehmenspreis bewerben. JenaWirtschaft zeichnet mit dem Preis das Engagement für internationale Fachkräfte aus – inklusive Unterstützungsangebot.
Die Wirtschaftsförderung Jena (JenaWirtschaft) vergibt in diesem Jahr den „i-work – Interkultureller Unternehmenspreis für Jena und die Region“ mit einem weiterentwickelten Konzept. Ausgezeichnet wird das Engagement für internationale Fachkräfte und gelebte Vielfalt im Team. Unternehmen aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis können sich noch bis zum 31. Mai 2026 bewerben. Die Bewerbung ist dieses Jahr online möglich und bietet konkrete Mehrwerte für die eigene betriebliche Praxis.
Workshop und Unterstützung für interkulturelle Fragen
„Der ‚i-work‘ ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern soll noch stärker ein Unterstützungsangebot für die Wirtschaft vor Ort sein“, so Projektleiterin Cornelia Meyerrose. „Wir möchten Unternehmen begleiten und stärken, die interkulturelle Zusammenarbeit aktiv gestalten oder sich auf den Weg dazu machen. Die Unternehmensgröße, Branche oder der aktuelle Erfahrungsstand spielen dabei keine Rolle.“ Bewerben können sich Organisationen aus Jena und der Region mit internationalen Mitarbeitenden oder, die perspektivisch internationale Fachkräfte gewinnen möchten. Auch Unternehmen, die noch am Anfang dieses Weges stehen, sind eingeladen, sich zu bewerben.
Basierend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre wurde der Wettbewerb umfassend weiterentwickelt. Unternehmen können sich ganz einfach online bewerben und erhalten für ihr Engagement einen weiterführenden Workshop zur interkulturellen Kompetenz- und Organisationsentwicklung. Der Preisträger 2026 bekommt darüber hinaus ein individuelles interkulturelles Coaching zu einem selbstgewählten Themenschwerpunkt.
Internationalisierung als strategische Aufgabe
Dass interkulturelle Vielfalt wichtig bleibt, weiß auch JenaWirtschaft-Geschäftsführer Wilfried Röpke: „Internationale Fachkräfte sind ein zentraler Baustein, damit unser Wirtschaftsstandort zukunftsfähig bleibt. Mit dem ‚i-work‘ machen wir sichtbar, wie Unternehmen diese Vielfalt erfolgreich nutzen und motivieren andere, diesen Weg ebenfalls zu gehen.“
Dieses Ziel unterstützt auch die Kommune: Schirmherr des Wettbewerbs ist der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche. „Der ‚i-work 2026‘ bietet die Chance, Engagement sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und Teil eines starken Netzwerks für internationale Fachkräfte in der Region zu werden“, so der Oberbürgermeister. „Jena steht für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz. Diese Werte sind die Grundlage für den weiteren Erfolg unserer Stadt. Und daher freue ich mich, den ‚i-work –interkulturellen Unternehmenspreis‘ als Sprachrohr zu unterstützen.“
„i-work 2026“: Von der Bewerbung bis zur Auszeichnung
Nach der Online-Bewerbung findet ein persönliches Interview statt. Eine interkulturell erfahrene Jury sichtet dann die Bewerbungen und besucht ausgewählte Unternehmen vor Ort. Der Preis selbst wird am 9. September feierlich verliehen. Alle weiteren Informationen gibt es auf:
jenawirtschaft.de/i-work
Nach der Online-Bewerbung findet ein persönliches Interview statt. Eine interkulturell erfahrene Jury sichtet dann die Bewerbungen und besucht ausgewählte Unternehmen vor Ort. Der Preis selbst wird am 9. September feierlich verliehen. Alle weiteren Informationen gibt es auf:
jenawirtschaft.de/i-work
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