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Resilienz ist ein Standortfaktor
Unter dem Titel „Sicher ist sicher? – Unternehmen stark machen für den Ernstfall“ hat die IHK Ostthüringen Wirtschaft und Einsatzkräfte zusammengebracht. Im Mittelpunkt standen Strategien, wie Unternehmen, Kommunen und Einsatzkräfte widerstandsfähiger auf gleichzeitige Krisen wie Cyberangriffe, Blackouts oder gestörte Lieferketten reagieren können.
„Resilienz ist kein Randthema mehr. Sie ist Grundvoraussetzung für erfolgreiche Unternehmen, funktionierende Verwaltung und den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger“, betonte Almut Weinert, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für Wirtschaft und Technologie. „Krisen treten zunehmend parallel auf und verstärken sich gegenseitig – deshalb sind Vernetzung, Tempo und Vorausschau entscheidend.“
Die Bedrohungslagen haben sich in den vergangenen Jahren verändert, neben klassischen Gefahren wie Bränden oder Hochwasser gewinnen vor allem hybride Risiken wie Sabotage, Desinformation oder Lieferengpässe an Bedeutung. „Unternehmen sollten sofort mit pragmatischen Schritten beginnen – unabhängig von noch ausstehenden politischen Vorgaben“, sagt Almut Weinert. Zentrale Handlungsfelder seien Cyber- und Informationssicherheit, Schutz vor Spionage und Sabotage, personelle und energetische Resilienz, gesicherte Kommunikation sowie robuste Lieferketten und finanzielle Vorsorge.
Die Veranstaltung der IHK hat praxisnahe Impulse zu Gesamtverteidigung, Krisen- und Blackoutvorsorge, Cybersicherheit, Lieferketten und der Zusammenarbeit zwischen Blaulichtorganisationen, Wirtschaft und Verwaltung gegeben. Eine begleitende Fachausstellung präsentierte Lösungen von Sicherheits- und Kommunikationstechnik bis hin zu Notfallplanung und Schutzausrüstung. „Wir müssen künftig stärker vom Ausfall her denken: kritische Prozesse definieren, Zuständigkeiten festhalten und Netzwerke aktiv zu pflegen“, erläutert Almut Weinert weiter. Denn: Resilienz erhöhe nicht nur die Sicherheit – sie verschaffe auch Wettbewerbsvorteile.
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