Pilotschulen mit DigitalSchoolStory-Zertifikaten ausgezeichnet

DigitalSchoolStory macht junge Menschen von reinen Social Media-Konsumenten zu aktiven Gestaltern – im Netz, im Unterricht und in der Gesellschaft. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda sowie Schulen aus bereits 13 Bundesländern sind von diesem Ansatz überzeugt – unter ihnen auch die Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein in Hofbieber sowie das Freiherr-vom-Stein Gymnasium aus Fulda.
DigitalSchoolStory verbessert die Zukunftsfähigkeit aller Beteiligten und trägt dazu bei, dass Unternehmen neue Fachkräfte finden, die die neuen Medien verstehen und einsetzen können. Deshalb haben wir gemeinsam mit DigitalSchoolStory die beiden Schulen, die dieses zukunftsweisende Pilotprojekt in der Region vorantreiben, kürzlich auf unserem Abschlussevent am Mittwoch, 20. Juli mit ihren Zertifikaten ausgezeichnet.
„Als Kooperationspartner von DigitalSchoolStory freuen wir uns sehr, gleich zwei regionale Schulen gefunden zu haben, die das Projekt im Landkreis Fulda pilotieren“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Konow über das gemeinsame Projekt zur Förderung der Fachkräfte von morgen. „Unser Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen für das Lernen zu begeistern und sie von reinen Social Media-Konsumierenden zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern zu machen“, ergänzt Nina Mülhens, Co-Founderin und Geschäftsführerin von DigitalSchoolStory gUG. „Das Pilotprojekt ist für uns sehr wertvoll, um im nächsten Schritt mit Industrie- und Handelskammern als regionale Partner Schulen und Unternehmen miteinander zu verbinden.“

Mit digitalen Skills fit für die Zukunft

DigitalSchoolStory fördert die digitalen (Soft-)Skills junger Menschen, um sie fit für ihre berufliche Zukunft zu machen. Schülerinnen und Schüler werden hier selbst zu Content Creatorinnen und Content Creatorn, die aus ihrem Lernstoff eigene Videos im Social Media-Format erstellen. „Digitale Kompetenzen sowie die Fähigkeit, ein Thema kompakt in einer Minute zu präsentieren, wird auch im späteren Arbeitsalltag immer wieder benötigt“, ist HR-Managerin bei Jumo, Carolin Retzlaff, überzeugt. „Deshalb freuen wir uns, dass wir die Hermann-Lietz-Schule bei einem solch innovativen Projekt unterstützen dürfen und so den Bewerbermarkt mit heute unerlässlichen Skills fit machen.“
„Als Lehrerin für Wirtschaftswissenschaften finde ich es wichtig, dass moderne Arbeitsweisen wie das agile Projektmanagement bereits in der Schule angewendet werden“, so Tanja Steinbach von der Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein. „Außerdem möchte ich einen direkten Bezug zur Lebenswelt der Schüler:innen herstellen. Sie sollen vom Konsumenten zum Produzenten werden, um das, was sie täglich im Internet sehen, besser bewerten zu können.“

Brücke zwischen Lernort und digitaler Welt

„An unserer Schule sind wir seit jeher Vorreiter in Sachen digitaler Unterricht, sodass wir uns dem Pilotprojekt mit Freuden angenommen haben“, so Maximilian Schmitt, Lehrer am Freiherr-vom-Stein Gymnasium. „Als Lehrkraft möchte ich den längst überfälligen digitalen Wandel an Schulen aktiv vorantreiben. So sehe ich in dem Projekt eine große Chance, genau das schülerorientiert umzusetzen.“ Mit der Produktion von kreativen Lernvideos für soziale Plattformen gelinge es aus seiner Sicht, eine digitale und ansprechende Brücke zwischen den Lernenden und den Lerninhalten zu schlagen.
Christian Vey, Geschäftsführer Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.V. sagt: „Wir unterstützen das Format DigitalSchoolStory hier in der Region Fulda sehr gerne, da es Schülerinnen und Schülern wichtige Skills für die Anforderungen des Berufslebens vermittelt. Der Umgang mit digitalen Medien und agilen Methoden sowie die Fähigkeit, Inhalte ansprechend und spannend zu präsentieren, sind für viele Berufsbilder nicht mehr wegzudenken. Dass dabei auch das Interesse an MINT-Themen geweckt und gefördert wird, macht DigitalSchoolStory für uns besonders attraktiv.“