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Nr. 1033

Recht und Steuern

Bei nahezu jeder unternehmerischen Entscheidung spielen rechtliche Fragestellungen eine zentrale Rolle: Sei es bei der Wahl der richtigen Rechtsform, der korrekten Werbung oder der Einstellung von Mitarbeitenden.
Von der Gründung bis zur Auflösung Ihres Unternehmens stehen wir Ihnen beratend zur Seite und informieren Sie zu rechtlichen Themen. Mit unseren Merkblättern, Musterverträgen und im persönlichen Gespräch bieten wir Ihnen eine erste Orientierung und helfen Ihnen bei der Navigation durch den Paragraphendschungel. Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

Aktuelle Infos aus dem Unternehmerrecht

Bargeld © Westend61 / Dieter Heinemann

Der Bundestag hat am 24. April 2026 in 2./3. Lesung die Entlastungsprämie beschlossen. Die Maßnahme ermöglicht Arbeitgebern die steuer- und abgabenfreie Auszahlung einer Prämie in Höhe von bis zu 1.000 Euro an ihre Beschäftigten.

Frau sitzt an Laptop auf dem mehrere Icos aus dem Rechtsbereich zu sehen sind: Urkunden, Waage, Richterhammer, etc. © Miha Creative - adobe stock

Die Europäische Plattform für Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) ist nach der Annahme der Verordnung (EU) 2024/3228 zum 20. Juli 2025 eingestellt worden. Online-Händler müssen AGBs und Impressum anpassen.

Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Davor seht in aufgestellten Buchstaben: TAX LAW © Valerii Evlakhov - istock

Das Steueränderungsgesetz 2025 soll Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger steuerlich entlasten und Mobilität, Ehrenamt und Gastronomie fördern. Das Bundeskabinett hat dem Gesetzentwurf am 10. September zugestimmt. Das Inkrafttreten ist für den 1. Januar 2026 geplant.

Neues Jahr neue Regeln

Der Jahreswechsel bringt zahlreiche gesetzliche Änderungen für Unternehmen mit sich. Viele dieser Anpassungen betreffen steuerliche Regelungen, Berichts- und Dokumentationspflichten oder neue Verbraucher- und Umweltstandards. Unser Überblick zeigt, welche Neuerungen unter anderem auf Betriebe zukommen.

Umsetzung zentraler Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme wird voraussichtlich erst ab Dezember 2027 statt August 2026 greifen.

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Für Jahre ab 2026 müssen Importeure bestimmter Waren für die mit der Herstellung verbundenen Emissionen CBAM-Zertifikate erwerben. Der Verkauf dieser Zertifikate startet allerdings erst am 1. Februar 2027.

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Bis 6. März 2026 müssen sich betroffene Unternehmen im BIS-Portal registrieren und erhebliche Sicherheitsvorfälle melden.

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Ab 12. September 2026 wird für alle neuen Produkte „Acess by Design“ Pflicht – Nutzer müssen unmittelbar Zugriff auf erzeugte Gerätdaten haben.

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Ab 1. Januar 2027 gilt die Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Jahresumsatz.

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Ab Juni 2026 greift die Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 Beschäftigten (bisher 500).

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Seit 1. Januar 2026 Arbeitgeber die Pflicht, bei der Anwerbung von Drittstaatsangehörigen auf die Möglichkeit einer unentgeltlichen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen durch die Beratungsstellen „Faire Integration“ hinzuweisen.

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Ab 28. September 2026 wird ein Informationslabel zu Gewährleistungs- und Haltbarkeitsgarantien eingeführt.

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Bis 27. September 2026 sollen neu Vorgaben für Werbung mit Umweltaussagen gelten. Erlaubt sein sollen nur noch Aussagen, die belegbar sind.

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Die Bezugsdauer wird von 12 auf 24 Monate bis Ende 2026 verlängert.

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Im Laufe 2026 sollen Berichtspflichten wegfallen und Sanktionsvorschriften gelockert werden, die Sorgfaltspflichten bleiben.

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In den kommenden Jahren sollen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern und mehr als 450 Millionen Euro Nettoumsatz stufenweise zur Berichterstattung verpflichtet werden.

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Seit 1. Januar 2026 gibt es 38 Cent pro Kilometer ab dem ersten Kilometer.

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Bis 9. Dezember 2026 sollen die Haftung auch für digitale Waren gelten und deren Anbieter in Verantwortung ziehen. Hinzu kommen Offenlegungspflichten und Haftungsobergrenzen.

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Bis zum 31. Juli 2026 sollen Hersteller zur Reparatur und Bereitstellung von Ersatzteilen ihrer Waren stärker verpflichtet werden.

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Seit 1. Januar 2026 werden Kontrollen für Friseure, Barbershops, Nagelstudios und Kosmetiker verstärkt durchgeführt. Zudem erhält der Zoll mehr Befugnisse in Punkto Durchsuchungen und Befragungen.

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Bis Sommer 2026 kommen Registrierungspflichten, digitale Kennzeichnung und höhere Recyclingquoten auf fast alle verpackenden Unternehmen zu.

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Hermann Vogt
Recht und Steuern
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