2 min
Lesezeit
Genuss trifft Gesundheit
Cava Café & Bar, Fulda. In unserer Serie Tischgespräche stellen wir Gastro- Unternehmen vor, die mit frischen Ideen die Branche aufmischen. In dieser Ausgabe haben wir mit Mariia Siebert gesprochen, die im März gemeinsam mit ihrem Mann Telly das Café Cava im No24 Fitness-Club in der Friedrichstraße eröffnet hat.
Frau Siebert, was macht das Konzept von Cava so besonders?
Das Cava ist für uns nicht nur ein Café, sondern ein Ort, an dem man gutes Essen und Drinks genießt und sich wohlfühlt. Dabei ist jeder willkommen – ganz unabhängig davon, ob er bei No24 trainiert oder nicht. Unsere Karte begleitet die Gäste durch den ganzen Tag: Von Stullen, Bowls und Salaten über Burger bis hin zu hausgemachtem Kuchen. Wir verarbeiten frische und vorzugsweise regionale Zutaten. Dazu gibt es Kaffee von der Rösterei Reinholz, Matcha, Signature-Drinks sowie Protein- und Kollagen-Shakes. Freitag- und Samstagabend wird das Café zur Bar. Mit Events wie dem Cava Day Drinking wollen wir diesen Bereich weiter ausbauen. Für uns zählt nicht nur, was auf dem Teller oder im Glas ist, sondern das ganze Erlebnis.
Welche Zielgruppe sprechen Sie mit Ihrem Angebot an?
Das Cava soll ein Ort für alle Menschen und Generationen sein, daher legen wir uns bewusst nicht auf eine bestimmte Zielgruppe fest. Junge Menschen kommen vielleicht für einen Matcha oder eine Bowl, andere zum Burger essen oder für Kaffee und hausgemachte Torte. Abends kommen mit Cocktails, Bier und unseren Events noch einmal ganz andere Gäste dazu. Genau dieser Mix gefällt uns.
Welche Herausforderungen gab es bisher zu meistern?
Unsere größte Herausforderung ist es, uns immer wieder neu zu erfinden. Wir haben viele Ideen und möchten das Cava Schritt für Schritt weiterentwickeln. Dabei reflektieren wir, was zu uns passt und was unsere Gäste gerne annehmen. Es gibt immer etwas Neues, das man ausprobieren, verbessern oder weiterentwickeln kann – genau das macht uns Spaß.
Was geben Sie Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg?
Habt den Mut, anzufangen. Planung ist wichtig, doch sie ersetzt nicht die Erfahrungen, die im Alltag entstehen. Bleibt offen für Feedback, lernt aus Fehlern und seid offen für Veränderungen, denn das gehört dazu. Unser Tipp: Gebt nicht zu schnell auf. Gastronomie bedeutet viel Arbeit und bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich. Doch wer bereit ist, dazuzulernen, Dinge auszuprobieren und den Weg Schritt für Schritt weiterzugehen, wird daran wachsen.
