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Blick nach vorne
Goldbach Zerspanung GmbH & Co, KG, Hofbieber. Was 1996 als klassischer Zerspanungsbetrieb begann, ist heute ein moderner Partner für Prototypen, Einzelteile und Serienfertigung. Über die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen 30 Jahren sprach WRF mit Patrick Arend, der Anfang 2026 die Nachfolge von Firmengründer Alex Goldbach angetreten hat.
Herr Arend, was hat sich in den vergangenen 30 Jahren verändert?
Geschäftsführer und Firmengründer von Goldbach Zerspanung: Patrick Arend (li.) und Alex Goldbach
Welche Herausforderungen gab es in dieser Zeit zu meistern?
In 30 Jahren gab es natürlich viele unterschiedliche Herausforderungen: wirtschaftliche Schwankungen, Finanzkrise, Corona, Lieferkettenprobleme, steigende Kosten und einen zunehmend internationalen Wettbewerb. Gerade heute sehe ich eine der größten Herausforderungen darin, industrielle Wertschöpfung in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Viele Rahmenbedingungen können wir als mittelständisches Unternehmen nicht beeinflussen. Was wir beeinflussen können, sind unsere Produktivität, unsere Technologie und unsere Prozesse. Genau darauf konzentrieren wir uns.
Welche Werte und Überzeugungen prägen Ihr Unternehmen?
Bei aller Technologie sind es am Ende die Menschen, die ein Unternehmen ausmachen. Verlässlichkeit, Qualität, gegenseitiges Vertrauen und langfristige Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sind für uns entscheidend. Gleichzeitig gehört für mich der Mut zur Veränderung dazu. Tradition bedeutet nicht, alles so weiterzumachen wie bisher. Wer ein Unternehmen langfristig erhalten möchte, muss bereit sein, es immer wieder weiterzuentwickeln. Genau das wollen wir auch in den nächsten 30 Jahren tun.
