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Größter Umbau-Invest der Unternehmensgeschichte
Werner Schmid, Fulda. Nach rund fünf Jahren Projektlaufzeit und Gesamtinvestitionen von rund zehn Millionen Euro hat die Werner Schmid GmbH Anfang Mai ihre neue Kunststofffertigung in der Donaustraße offiziell eröffnet. Geschäftsführer Matthias Hauß bezeichnete das Vorhaben als „vermutlich größten Umbau-Invest in der Unternehmensgeschichte“.
Mit der Erweiterung wuchs die Produktionsfläche von 16.000 auf rund 20.000 Quadratmeter und bietet zum heutigen Stand noch eine Erweiterungskapazität von 30 Prozent für zukünftiges Wachstum. Insgesamt verarbeiten 25 Spritzgießmaschinen pro Jahr rund 1.250 Tonnen Kunststoffgranulat. „Das entspricht in etwa der Produktion von rund 450 Millionen Tischtennisbällen pro Jahr“, so Hauß. Die Planungen für das Bauvorhaben starteten im Herbst 2021 – dreieinhalb Jahre später begann das Unternehmen mit dem Umzug im laufenden Betrieb. Seit dem Frühjahr 2025 läuft die neue Fertigung parallel zur bestehenden Produktion. Ein Schwerpunkt des Umbaus lag auf Energieeffizienz: Die neue Halle wird über die Abwärme der Maschinen beheizt und durch eine Photovoltaikanlage mit mehr als 600 kWp Leistung ergänzt. Landrat Bernd Woide würdigte die Investition als Zeichen „unternehmerischen Mutes“ und sprach von einem „Leuchtturmprojekt“ in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Konow betonte vor dem Hintergrund der derzeit schwachen Konjunktur und zurückhaltender Investitionen im Mittelstand den Seltenheitswert einer derart großen Investition.
Offizielle Eröffnung mit den Architekten Alexander Wuttke und Hanna Gärtner, Landrat Bernd Woide sowie Matthias Hauß, Sebastian Iwers und Joachim Hauß (v. li.)
