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Kurznachrichten

Wirtschaftsinfos

Bundesweiter MINTmachtag am 16. Juni

Am Dienstag, 16. Juni 2026, beteiligen sich Kitas, Horte und Grundschulen in ganz Deutschland am Aktionstag „MINTmachtage“ der Stiftung Kinder forschen. „Frühzeitige MINTBildung bei Kindern stärkt Kompetenzen, die später zu Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung in Unternehmen beitragen“, so Jana Heiberger, Referatsleiterin Berufsorientierung bei der DIHK. Das Jahresmotto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“ rückt Medizin, Gesundheit und Technik in den Mittelpunkt. Unternehmen und regionale Partner sind eingeladen, am 16. Juni zu unterstützen – etwa durch gemeinsame Forscherfeste oder praxisnahe Einblicke in Technologien.
Alle Infos und Werbematerial unter www.mintmachtage.de.

So gelingt soziale Absicherung in der Selbstständigkeit

Insbesondere als Selbstständiger eines kleinen Unternehmens können gesetzliche Anforderungen rund um die soziale Absicherung schnell über den Kopf wachsen. Hier unterstützt die DIHK mit ihrer Orientierungshilfe „Soziale Absicherung – Tipps für Mittelstand und Existenzgründung“. Sie bietet eine kompakte und praxisnahe Orientierung im deutschen Sozialversicherungssystem – sei es Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung, Meldepflichten oder die Berechnung verschiedener Beiträge.
Publikation im direkt im DIHK-Shop bestellen.

Innovationsreise nach Finnland

Finnland zeigt, wie Innovationskraft entsteht – durch die enge Verzahnung von Industrie, Forschung und Technologieunternehmen. Genau diese Systemlogik entscheidet heute über langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam mit der AHK Finnland lädt IHK Hessen Innovativ vom 9. bis 11. September zur Innovationsreise nach Helsinki ein. Vor Ort gibt es exklusive Einblicke von Global Playern wie Nokia sowie in Forschungszentren, die an KI, Quantencomputing, 6G, Cybersicherheit und Raumfahrt arbeiten. Es sind alle willkommen, die ihr internationales Netzwerk erweitern und Best-Practices für ihr Unternehmen kennenlernen möchten.
Programm und Anmeldung unter www.ihk-hessen-innovativ.de.

Hessischer Gründerpreis gestartet

Auch in diesem Jahr zeichnet der Hessische Gründerpreis wieder junge Unternehmen für besondere Projekte in Innovation, Nachfolge, gesellschaftlicher Wirkung und Gründung aus der Hochschule aus. Als Benefits gibt es neben der schicken Trophäe und großen öffentlichen Bühne ein Pitch-Training, ein individuelles Unternehmensvideo sowie Auftritte in Print, Radio und TV. Bewerbungen sind bis zum 10. Mai unter www.hessischer-gruenderpreis.de einzureichen.

Junge Beschäftigte streben Aufstieg an

Die Gen Z ist bereit, Verantwortung zu übernehmen – aber nicht um jeden Preis. Das ist Fazit des aktuellen Talent Barometers der ManpowerGroup. So streben 65 Prozent der 18 bis 28Jährigen an, beruflich so weit wie möglich aufzusteigen – jeder Zweite sogar eine Führungsposition. Die Motivation der Gen Z zum beruflichen Aufstieg liegt in dem Wunsch nach höherem Einkommen, zusätzlichen Entwicklungsmöglichkeiten und größerem Einfluss. Gleichzeitig zeigt die Befragung, warum viele den Schritt in die Führung bewusst meiden: Druck und Verantwortung schrecken jeweils 51 Prozent aller Befragten ab, ein Viertel hat grundsätzlich keine Freude an Personalverantwortung. Führung ist aus Sicht vieler junger Beschäftigter also keineswegs unattraktiv, sie wird jedoch an realistische Bedingungen geknüpft.
Hier können Sie die komplette Studie als PDF lesen.

KI-Wissensnuggets für den Handel

Das Mittelstand-Digital Zentrum Handel hat ein neues, kostenfreies Informationsangebot für den Handel veröffentlicht: kompakte Wissensnuggets und vertiefende Selbstlerneinheiten zu Themen wie generativer KI, IT-Sicherheit, Payment und Social Commerce. Die kurzen, multimedialen Wissensnuggets bieten praxisnahe Einblicke in nur wenigen Minuten und lassen sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren. Für tiefergehende Inhalte stehen ergänzende Selbstlerneinheiten mit Wissenstests bereit.
Das Angebot finden Sie unter digitalzentrumandel.de/wissensnuggets.

9. Kreativwirtschaftstag „Creating Value“

Hohe Dynamik, disruptive Innovationen und geopolitische Entwicklungen fordern aktuell von vielen Unternehmen neu definierte Geschäftsmodelle. Lösungen bietet der 9. Kreativwirtschaftstag am 5. Juni in Frankfurt, indem er das Wertschöpfungspotential der Kultur- und Kreativbranche sichtbar und für andere Branchen nutzbar macht: Von erfolgreichen Business Cases mit neuen Technologien, insbesondere der Games- und Werbebranche, sowie koreanischen Geschäftsmodellen und Innovationen über interaktive „Hands-on“-Angebote und Showcases in einer Ausstellung wird alles geboten, was New-Business-Enthusiasten begeistert.
Alle Infos und Anmeldung unter kwt.kreativwirtschaft-hessen.de.

Insolvenzen auf Rekordhoch

Bei deutschen Amtsgerichten wurden im vergangenen Jahr 24.064 Unternehmensinsolvenzen beantragt – das sind rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr 2024 und bedeutet den höchsten Stand seit 2014. Die meisten Fälle wurden im Bereich der Logistikwirtschaft registriert mit 133 Fällen je 10.000 Unternehmen, es folgen das Gastgewerbe und die Bauindustrie. Neben den Unternehmensinsolvenzen ist auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um über acht Prozent auf 77.219 Fälle gestiegen.
Noch mehr Zahlen zum Insolvenzgeschenen gibt es hier.

Kreative Ideen zur Familienfreundlichkeit gesucht

Kleine und mittlere Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitenden können sich mit ihren praxiserprobten Konzepten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zum 24. April beim Wettbewerb „Kleine Lösungen – große Wirkung.“ bewerben. Ausgerichtet vom Bundesfamilienministerium soll der Innovationskraft von KMU in Punkto Vereinbarkeit eine große Bühne gegeben werden, um ihre Bemühungen zu honorieren.
Alle Infos und Bewerbung unter www.erfolgsfaktor-familie.de.

Neue Anforderungen an digitale Vertragsprozesse

Durch ein neues Gesetz möchte die Bundesregierung ab Juni 2026 Verbraucher bei Vertragsabschlüssen im Netz besser schützen. So wird ein leicht auffindbarer und jederzeit verfügbarer Button zum Widerruf Pflicht sowie die Möglichkeit einer persönlichen Kontaktaufnahme. Finanzdienstleistungen müssen eine „angemessene Erläuterung“ aufweisen und in verschiedenen Bereichen werden die Widerrufsfristen angepasst. Unternehmen sind angehalten schon jetzt ihre digitalen Vertragsprozesse auf die neuen Anforderungen zu überprüfen.
Weitere Infos erhalten Sie hier.