Nr. 7009250
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Panoramabild von Berlin
Berlin & Brüssel

Neues aus Berlin und Brüssel

Vorsorgeplan „Krisen, Katastrophen, Konflikte“

Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Unvorhersehbare Ereignisse können jedes Unternehmen treffen – vom kleinen Familienbetrieb bis zum internationalen Mittelständler. Ob Energieengpässe, Cyberangriffe, Lieferkettenprobleme oder geopolitische Konflikte: Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig. Damit Betriebe in solchen Situationen schneller und sicherer reagieren können, gibt es jetzt den IHK- Krisenvorsorgeplan für Unternehmen. Dieser wurde von der Handelskammer Hamburg gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt und hilft dabei, Risiken im Unternehmen systematisch zu identifizieren, kritische Abläufe abzusichern, Verantwortlichkeiten klar zu regeln, Notfallkommunikation vorzubereiten und Störungen oder Ausfälle deutlich schneller zu überstehen.
Hier können Sie den Vorsorgeplan herunterladen.

WJ Deutschland suchen das Ausbildungs-Ass

Bis zum 30. Juni können sich Unternehmen, Institutionen, Schulen und Initiativen auf den Titel „Ausbildungs-Ass 2026“ bewerben. Im Rahmen des Wettbewerbs suchen die Wirtschaftsjunioren Deutschland und die Junioren des Handwerks kreative Konzepte, die junge Menschen fördern und für eine duale Ausbildung begeistern. Der Wett bewerb in den drei Kategorien „Industrie, Handel oder Dienstleistungen“, „Handwerk“ und „Ausbildungsinitiativen“ ist mit insgesamt 15.000 EUR dotiert.
Alle Infos und Bewerbungen unter www.ausbildungsass.de.

„Buy European“ verunsichert Wirtschaft

Der von der EU-Kommission geplante Industrial Accelerator Act (IAA) soll Genehmigungsverfahren beschleunigen, strategische Industrien fördern und mit „Buy European“-Vorgaben die Produktion in Europa stärken. Ziel ist mehr Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. Aus Sicht der DIHK drohen jedoch neue Bürokratie, höhere Kosten und handelspolitische Spannungen. Laut einer DIHK-Umfrage erwarten drei von vier Unternehmen negative Auswirkungen der Maßnahmen, etwa durch aufwendige Herkunftsnachweise oder steigende Produktionskosten. DIHK-Experte Achim Kober warnt: „Buy European greift tief in unternehmerische Entscheidungen ein, verzerrt den Wettbewerb und kann internationale Gegenreaktionen auslösen. Statt neuer Auflagen braucht Europa vor allem weniger Bürokratie und bessere Investitionsbedingungen.“

Unternehmen setzen Kurs auf digitale Souveränität

Von Hardware über KI bis hin zu Betriebssystemen: Die Mehrheit der deutschen Unternehmen ist weitgehend oder vollkommen abhängig von Technologien, Innovationen oder Dienstleistungen aus Nicht-EU-Ländern. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der DIHK. „Diese Abhängigkeit ist ein Problem für unsere digitale Souveränität“, so DIHK-Digitalexperte Dirk Binding. „Gerade vor dem Hintergrund geopolitischer Verschiebungen sehen wir hier dringenden Handlungsbedarf. Die Möglichkeiten und Kompetenzen vor Ort sind da, es mangelt aber an gesetzlichem Freiraum, um sich entwickeln zu können.“ Die Betriebe und die DIHK fordern von der Politik einen praxisnahen und konsistenten Rechtsrahmen, damit mehr Zeit für Innovation statt Hürdenlauf bleibt.
Hier die gesamte Studie lesen.




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