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Wissen sichern – Werte schaffen
In unserer Serie haben junge Unternehmen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. In dieser Ausgabe haben wir BWeitblick Consulting aus Dittlofrod in den
Fokus genommen. WRF sprach mit Bernd Waterkamp, der das Unternehmen im vergangenen Jahr gegründet hat.
Fokus genommen. WRF sprach mit Bernd Waterkamp, der das Unternehmen im vergangenen Jahr gegründet hat.
Herr Waterkamp, was genau macht BWeitblick Consulting?
Service, Produktqualität und Technische Dokumentation gelten oft als Kostenfresser oder lästiges Übel, doch in Wahrheit sind sie das digitale Gold einer Firma. Ich helfe Firmen, Produkte über den gesamten Lebenszyklus profitabel zu nutzen. Diese Themen müssen zum Ergebnis beitragen. Ob EU-Green-Deal, Digitaler Produktpass oder Maschinenverordnung: Ich sorge dafür, dass Vorgaben nützen und nicht bremsen. Oft ist ein frischer Blick von außen schon der erste Brustlöser.
Welche Qualifikationen bringen Sie mit?
Ich kenne all diese Welten – die Technik, die mich immer wieder neu fasziniert, die regulatorischen Anforderungen und die Verantwortung für wirtschaftlichen Erfolg. Mein Weg führte vom Kfz-Mechaniker unter der Hebebühne bis zum Vice President eines weltweit tätigen Dienstleisters. In über 30 Jahren habe ich mehr als 5000 Projektszenarien erlebt. Aus einem kleinen Fachbereich für diese scheinbar „unsexy“ Themen habe ich ein Team von zehn auf 200 Menschen aufgebaut. Dieser Mix aus Praxisnähe, technischer Tiefe und gewachsenem Netzwerk prägt meine Arbeit bis heute.
Was war Ihr spannendstes Projekt?
In meiner Welt gibt es nicht das eine „spannende“ Projekt. Spannend wird es, wenn am Ende aus einem vermeintlichen Übel ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Die eigentliche Hürde liegt dabei selten in der Technik oder den Vorschriften – entscheidend ist das Umdenken im Kopf. Prägend war für mich die Erkenntnis, wie viel Geld sich durch saubere Dokumentation und gut organisierte Service-Strukturen sparen lässt – bei gleichzeitig steigender Kundenzufriedenheit. Genau diese Hebel setze ich heute ein, um für Unternehmen wertvolles Wissen (auch mit Hilfe von KI) zu sichern, bevor es durch den Generationswechsel verlorengeht. Ein Thema, das aktuell viele Unternehmer umtreibt.
Warum haben Sie sich selbständig gemacht?
Ich wollte raus aus dem Korsett, der Komfortzone – trotz aller Risiken und Nebenwirkungen. Ich wollte mein eigenes Ding machen und direkt beim Kunden etwas bewegen. Mein Motto ist: Kein Reinhauen, Umhauen, Abhauen – sondern gemeinsam aufbauen. Ich bin nicht der jüngste Gründer, aber mein Pfund ist Erfahrung. Mein Ziel ist es, Dinge nachhaltig besser zu machen.
