Frankreich - Meldepflichten im Transportgewerbe

Für deutsche Transport- und Schifffahrtunternehmen, die Mitarbeiter auf französischem Staatsgebiet einsetzen, gelten in Frankreich ab 1. Juli 2016 neue Vorschriften.

Mit der Umsetzung des „Macron“-Gesetz („Loi Macron“) gelten in Frankreich ab 1. Juli 2016 neue Vorschriften für deutsche Transport- und Schifffahrtunternehmen, die Mitarbeiter (d.h. auch Fahrer) auf französischem Staatsgebiet einsetzen – egal für welche Dauer. Bisher waren Unternehmen im Transportgewerbe bei der Durchführung von Kabotage-Dienstleistungen nach Frankreich von weniger als 8 Tagen von der Meldepflicht ihrer Mitarbeiter bei den französischen Behörden befreit. 
Konkret gelten für deutsche Transportunternehmen bei der Mitarbeiterentsendung nach Frankreich ab 1. Juli 2016 unter anderem folgende Verpflichtungen:
-       Einhaltung des französischen Mindestlohns („SMIC“)
-       Erstellung einer Entsendebescheinigung („Attestation de détachement“)
-       Benennung eines Vertreters in Frankreich („Représentant“)
Die IHK Rhein-Neckar informiert hierzu ausführlich unter
Informationen finden Sie auch auf der Seite des französischen Verkehrsministeriums unter folgendem Link.