Studie: Beitrag von Verpackungsrecycling zum Klimaschutz

2020 konnte durch das Recycling von Verpackungen der Ausstoß von Treibhausgasen um 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente reduziert werden; 2019 betrug die Entlastung 1,72 Millionen Tonnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Ökoinstitut in einer Studie, welche von den dualen Systemen in Auftrag gegeben wurde. Damit leistet das Verpackungsrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Die Studie „Mülltrennung wirkt - Ökologischer Nutzen und Potenziale durch die korrekte Trennung und das Recycling von Verpackungen“ des Öko-Instituts zeigt den aktuellen Nutzen sowie künftige Potenziale der dualen Systeme für den Klima- und Umweltschutz auf. Die für die Studie ermittelten Mengenströme der dualen Systeme verdeutlichen, dass die stoffliche Verwertung von gebrauchten Verpackungen bereits heute eine relevante Rohstoffquelle ist, 4,02 Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe wurden 2020 über alle Fraktionen hinweg erzeugt.
Ausgehend von der heutigen Abfallzusammensetzung prognostiziert die Ökobilanz in verschiedenen Szenarien einen Anstieg des Klimaschutzbeitrags der dualen Systeme in den nächsten Jahren. Bei unveränderten Rahmenbedingungen können durch die Verwertung von Verpackungen im Jahr 2030 2,23 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Bei einer weiteren Optimierung der Sammelmengen könnte die Klimaentlastung auf 2,55 Millionen Tonnen steigen.