Infrastruktur

Eilers: „Wunderline“ ist ein Meilenstein für die Grenzregion

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) begrüßt die Wiederinbetriebnahme des Bahnverkehrs zwischen Leer und Groningen. „Die Strecke ist ein wichtiges Bindeglied im gesamteuropäischen Zugverkehr von Amsterdam bis nach Hamburg und weiter nach Skandinavien und Osteuropa“, sagte IHK-Präsident Theo Eilers anlässlich der Wunderline-Eröffnungsfeier am 1. Oktober in Weener.
Zusammen mit dem Neubau der "Friesenbrücke" über die Ems ist der Lückenschluss ein Meilenstein der infrastrukturellen Entwicklung der Grenzregion. Die Wiedereröffnung der Bahnhaltepunkte in Bunde und Ihrhove stelle einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des ÖPNV in der Region dar, so Eilers weiter. Dazu beitragen würde auch der Bahnhaltepunkt in Neermoor entlang der Nord-Süd-Strecke, der im Mai dieses Jahres eröffnet wurde.
Kritik übt die IHK an der Zeitspanne für den Brückenneubau und die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs zwischen Leer und Groningen – und appelliert an die Politik: „Es kann und darf nicht sein, dass Projekte dieser Art mehr als zehn Jahre in Anspruch nehmen. Hier gilt es, Planungszeiten endlich merklich zu verkürzen", so IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard. Der Blick der IHK richte sich nun aber nach vorn. „Wir müssen alle Anstrengungen darauf konzentrieren, dass auch die Bahnstrecke zwischen Leer und Oldenburg ertüchtigt wird. Nur dann kann die Wunderline als Verbindung zwischen Groningen und Bremen ihre volle volkswirtschaftliche Wirkung entfalten.“