Impulspapier
"Zentren-SOS" für lebendige Innenstädte
Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit entscheiden nach Ansicht der IHK Niedersachsen (IHKN) und des DEHOGA Niedersachsen zunehmend über den wirtschaftlichen Erfolg von Innenstädten. Mit ihrem gemeinsamen Impulspapier „Zentren-SOS - Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Standortfaktor für lebendige Innenstädte in Niedersachsen“ legen die Verbände konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Kommunen und Wirtschaft vor.
„Ob Menschen eine Innenstadt besuchen, dort Zeit verbringen und wiederkommen, entscheidet sich längst nicht mehr allein am Angebot. Das unmittelbare Umfeld prägt die Wahrnehmung eines Standortes ebenso stark wie Handel oder Gastronomie. Sicherheit und Ordnung sind deshalb keine Nebenthemen der Stadtentwicklung, sondern inzwischen zentrale Standortqualitäten“, betont IHKN-Präsident Gerhard Oppermann.
Die Verbände fordern vor allem einen integrierten Ansatz, das heißt, dass mehrere Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. So unter anderem eine sichtbare Präsenz von Polizei und Ordnungsdiensten, gepflegte öffentliche Räume sowie eine stärkere Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden.
Darüber hinaus sehen sie großes Potenzial in einer stärkeren Belebung der Innenstädte über den gesamten Tagesverlauf. Ein vielfältiges Zusammenspiel von Handel, Gastgewerbe, Kultur und Veranstaltungen kann dazu beitragen, dass Zentren auch in den Abendstunden genutzt werden. Denn wo öffentliche Räume dauerhaft belebt sind, steigt erfahrungsgemäß auch das Sicherheitsgefühl und die Sozialkontrolle, sind sich die Verbände sicher.
IHKN und DEHOGA appellieren deshalb an Land und Kommunen, Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit dauerhaft als Bestandteil der Innenstadt- und Standortentwicklung zu verankern.
Das Impulspapier “Zentren-SOS - Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Standortfaktor für lebendige Innenstädte in Niedersachsen” finden Sie auf der Website der IHK Niedersachsen (IHKN).