Nr. 6026072
Nachhaltigkeit und Umwelt

Einwegkunststoff

Die EU-Richtlinie über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt (Einwegkunststoffrichtlinie) ist in Deutschland inzwischen vollständig umgesetzt. Dies bringt zahlreiche neue Pflichten und Verbote mit sich – verankert sowohl in neuen Verordnungen sowie in diversen Änderungen des Verpackungsgesetzes.
Einwegkunststoffprodukte
Woman choosing plastic plate and cup © Getty Images/Iakov Filimonov

Die EU-Einwegkunststoffrichtlinie sieht Kennzeichnungspflichten für bestimmte Hygieneartikel, Feuchttücher, Tabakprodukte und Getränkebecher vor. Die entsprechenden deutschen Regelungen gelten seit Juli 2021.

Kosten der Entsorgung
Styrofoam Food Containers © Getty Images/wingedwolf

Seit 1. Januar 2025 gilt: Kein Handel betroffener Einwegkunststoffprodukte ohne Registrierung beim Umweltbundesamt (DIVID). Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen.

Nachhaltigkeit und Umwelt
Disposable plastic tableware, bottle and glasses. Recycling problem. © GettyImages/koti63

Die Umsetzung der EU-Einwegkunststoffrichtlinie hat zur Aufnahme weiterer Einzelregelungen in verschiedene deutsche Gesetze geführt. Damit soll inbesondere dem hohen Aufkommen an Plastikmüll entgegengewirkt werden.

Mehrwegpflicht
Student holding a tray in cafeteria and looking at camera. © Getty Images/skynesher

Alle Gastonomiebetriebe, die Essen und Trinken zum Sofort-Verzehr verkaufen – seien es Coffee-to-go Becher oder die Pommesschale im Imbiss – müssen seit Januar 2023 neben Einwegverpackungen auch eine Mehrwegalternative anbieten.