International
Deutsche Auslandshandelskammern (AHK-Netzwerk weltweit)
Die Rolle der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs)
In 93 Ländern rund um den Globus betreuen AHK-Büros an rund 150 Standorten mit weit mehr als 1600 Mitarbeitern Unternehmen mit Interesse am bilateralen Wirtschaftsverkehr mit Deutschland. Sie bilden ein einzigartiges, leistungsorientiertes, lokal erfahrenes und global präsentes Dienstleistungsnetz - das größte seiner Art auf der Welt.
Um ihren Mitgliedsunternehmen den Zugang zu diesem Netzwerk zu erleichtern, ist die IHK Düsseldorf Mitglied bei allen AHKs.
Auf der Suche nach einem AHK-Standort?
Der Basis-Aufgabenkatalog der AHK-Büros reicht von kommerziellen Auskunftsdiensten, legislativen und administrativen Diensten, der Vertretung deutscher Messen im Ausland, Markt- und Wirtschaftsanalysen, Technologietransfer und Umweltschutz, Handels- und Investitionsförderung bis hin zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die AHK-Büros vertreten zudem die Interessen der Unternehmen und der Politik hinsichtlich der Förderung der bilateralen Wirtschaft.
Unternehmen, die im bilateralen Wirtschaftsverkehr tätig sind beziehungsweise tätig werden wollen, haben einen ganz besonderen Unterstützungsbedarf. Darauf sind die AHKs spezialisiert. Unter der Servicemarke DEinternational bieten die AHKs ihre kommerziellen Dienstleistungen zu markt- und leistungsgerechten Preisen und Konditionen an.
AHK World Business Outlook - Ergebnisse Frühjahr 2026
Weltwirtschaft im Krisenmodus
Die Unternehmen reagieren mit Zurückhaltung: Investitionen werden gekürzt, Personalplanungen fallen vorsichtiger aus. Gleichzeitig passen die Betriebe ihre Strategien an und setzen zunehmend auf Diversifizierung von Lieferanten, Erschließung neuer Absatzmärkte und verstärkte lokale Produktion.
Am 5. Mai hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Ergebnisse der Frühjahrs-Umfrage veröffentlicht.
Im einzelnen zeigt der neueste AHK World Business Outlook vor allem:
- Wirtschaftlicher Ausblick: Nur noch 21 Prozent der Unternehmen rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einer besseren konjunkturellen Entwicklung an ihren internationalen Standorten, während 32 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen.
- Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten: Die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten sind noch nicht überall angekommen. Im Augenblick bewerten 39 Prozent ihre Lage als gut, 48 Prozent als befriedigend, 13 Prozent als schlecht.
- Herausforderungen und Risiken: 46 Prozent sehen hohe Energiepreise als zentrales Geschäftsrisiko – mehr als doppelt so viele wie im Herbst 2025. Lieferkettenstörungen nennen 40 Prozent, steigende Rohstoffpreise 37 Prozent. 44 Prozent sehen zudem eine schwache Nachfrage als zentrales Risiko. Entsprechend zurückhaltend agieren viele Unternehmen derzeit auch bei ihren Investitions- und Beschäftigungsplänen.
- Regionale Erwartungen: Während Unternehmen in China, den USA und den Mercosur-Staaten aktuell vergleichsweise optimistisch auf die kommenden Monate blicken, überwiegt in Asien und dem Nahen Osten die Skepsis. Auch in der EU und den USA trüben sich die Erwartungen ein, wenn auch von einem insgesamt stabileren Niveau aus. Süd- und Mittelamerika setzt sich dagegen vom globalen Trend ab: Knapp jedes dritte Unternehmen erwartet dort bessere Geschäfte (33 Prozent), während nur 23 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen.
- Erwartungen an die Politik: Unternehmen brauchen Planbarkeit und Sicherheit, um in einem zunehmend fragmentierten globalen Umfeld bestehen zu können. Energieversorgung, offene Märkte und planbare Außenwirtschaftsbeziehungen sollten aus Sicht der Wirtschaft die politische Agenda bestimmen.
Die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung hat sich zerschlagen. Der Krieg im Nahen Osten führt uns einmal mehr vor Augen, wie anfällig global verflochtene Wertschöpfungsketten sind, so DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.
Die aktuelle Studie der DIHK basiert auf mehr als 4.500 Unternehmens-Antworten aus rund 90 Ländern weltweit und steht auf der Webseite der DIHK bereit:
Der AHK World Business Outlook basiert auf einer regelmäßigen DIHK-Umfrage bei den Mitgliedsunternehmen der Deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen (AHKs).
Delegationsreisen der AHKs
Mit den Delegationsreisen der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) erhalten Unternehmen kompakte und exklusive Einblicke in neue Märkte, entlang sektoraler Schwerpunkte.
Einige dieser Reisen sind förderfähig (De Minimis).
Auf dem Programm stehen Reisen rund um den Globus. Zu den Branchen- und Themenschwerpunkten gehören z. B. Erneuerbare Energien, Wasser- und Bauwirtschaft, Infrastruktur, Innovationen/Technologien, AI und Automation, Gesundheits- und Medizintechnik sowie Luft-, Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
Details zu den geplanten Reisen stehen auf der Webseite der AHKs bereit:
AHK-Standorte rund um den Globus
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