IHK konkret

Mit „IHK konkret“ macht die IHK Dresden deutlich, was Unternehmen in der Region brauchen: verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, starke Fachkräfte, moderne Infrastruktur, bezahlbare Energie und mehr Raum für Innovation. Die Positionen beruhen auf Rückmeldungen aus der Unternehmenspraxis und fließen in die Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung ein.

Wirtschaftspolitische Positionen der IHK Dresden

Die IHK Dresden bringt die Stimme der regionalen Wirtschaft in politische Entscheidungen ein. Ihre Positionen entstehen gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Praxis, in Ausschüssen, Arbeitskreisen und im Austausch mit Unternehmen aus Ostsachsen.
Auf dieser Seite finden Unternehmen, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit aktuelle Forderungen, Einschätzungen und Handlungsempfehlungen der IHK Dresden zu wichtigen wirtschaftspolitischen Themen.
Ziel der Interessenvertretung ist es, Rahmenbedingungen mitzugestalten, die Unternehmen entlasten, Investitionen ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken.
Unternehmen brauchen verlässliche und schlanke Rahmenbedingungen. Weniger Meldepflichten, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie digitale Verwaltungsprozesse ohne Medienbrüche sind dafür entscheidend. Die IHK Dresden setzt sich für konsequenten Bürokratieabbau, eine praxistaugliche Digitalisierung der Verwaltung und eine Gesetzgebung ein, die sich stärker an den betrieblichen Realitäten orientiert.
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Die Sicherung von Arbeitskräften und die Stärkung der Ausbildung bleiben zentrale Aufgaben für die regionale Wirtschaft. Der Fachkräftemangel zählt weiterhin zu den größten Herausforderungen für Unternehmen in der Region. Die IHK Dresden setzt sich deshalb für eine bessere Berufsorientierung, leistungsfähige Berufsschulen, eine starke duale Ausbildung sowie schnellere Verfahren bei der Fachkräftezuwanderung ein. Auch die Weiterbildung spielt eine wichtige Rolle, um vorhandene Potenziale zu nutzen und Beschäftigte gezielt für zukünftige Anforderungen zu qualifizieren.
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Eine gute Erreichbarkeit ist für die Wirtschaft unverzichtbar. Leistungsfähige Straßen, Schienenverbindungen, Luftverkehrsanbindungen sowie moderne Mobilitäts- und Logistikangebote bilden die Grundlage für Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. Die IHK Dresden setzt sich deshalb für eine zukunftsfähige Infrastruktur, einen starken ÖPNV, verlässliche Verkehrswege und eine aktive Begleitung des Strukturwandels in der Lausitz ein.
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Zukunft braucht Freiräume für Innovation und Gründung. Neue Ideen entstehen dort, wo Unternehmen investieren, digitale Lösungen entwickeln, Technologien erproben und tragfähige Geschäftsmodelle aufbauen können. Die IHK Dresden setzt sich deshalb für gute Rahmenbedingungen bei Digitalisierung, Startups, Technologietransfer und Finanzierung ein, damit Innovationen schneller in die Anwendung kommen und neue Unternehmen erfolgreich wachsen können.
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Offene Märkte, internationale Beziehungen und europäische Zusammenarbeit sind zentrale Erfolgsfaktoren für viele Unternehmen in Ostsachsen. Die IHK Dresden setzt sich für verlässliche Rahmenbedingungen im Außenhandel, einen starken EU-Binnenmarkt und wettbewerbsfähige Standortbedingungen ein. Dabei stehen insbesondere Exportchancen, stabile Lieferketten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Fokus.
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Eine verlässliche Gestaltung der Transformation ist für Unternehmen entscheidend. Sie brauchen Planungssicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise und praktikable Rahmenbedingungen, um Investitionen in Klimaschutz, Energieversorgung und nachhaltige Entwicklung umsetzen zu können. Die IHK Dresden setzt sich deshalb für Versorgungssicherheit, bezahlbare Energie, realistische Transformationspfade und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen ein.
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Wettbewerbsfähige Regionen brauchen gute Rahmenbedingungen für Unternehmen. Dazu gehören verlässliche politische Entscheidungen, eine schnelle und moderne Verwaltung sowie Planungs- und Investitionssicherheit. Die IHK Dresden setzt sich für eine wirtschaftsfreundliche Standortpolitik, eine wirksame Förderpolitik, eine vorausschauende kommunale Entwicklung und eine konsequente Verwaltungsmodernisierung ein.
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Tourismus, Gastronomie und Veranstaltungswirtschaft sind wichtige Wirtschaftsfaktoren für Ostsachsen und prägen die Attraktivität der Region. Damit sich diese Branchen gut entwickeln können, brauchen Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, praxistaugliche Regeln und attraktive Standorte. Die IHK Dresden setzt sich deshalb dafür ein, Tourismusentwicklung ganzheitlich zu denken, Erreichbarkeit und touristische Infrastruktur zu stärken, Innenstädte und touristische Regionen lebendig zu halten sowie Genehmigungen und Veranstaltungen einfacher zu ermöglichen.
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Rechtspolitische Themenschwerpunkte der IHK Dresden

Neben ihren wirtschaftspolitischen Positionen verfolgt die IHK Dresden im Rahmen der Interessenvertretung auch rechtliche Themenschwerpunkte. Die branchenübergreifenden Positionen zu aktuellen rechtlichen Themen und Gesetzesvorhaben entstehen gemeinsam mit dem Fachausschuss Recht und Steuern sowie im Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen.
Ziel ist es, aktuelle Gesetzesvorhaben auszuwerten, eine rechtliche Position zu formulieren und im Interesse unserer Mitglieder gegenüber dem Gesetzgeber Stellung zu beziehen. Dabei agieren wir branchenübergreifend und treten für die Interessen aller Unternehmen der ostsächsischen Wirtschaft ein.
Wir orientieren uns dabei schwerpunktmäßig an folgenden Leitprinzipien zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Beschleunigung von Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren

Langwierige Genehmigungsprozesse verzögern Investitionen und Unternehmensentwicklungen. Digitale Verfahren, einheitliche Ansprechpartner und verbindliche Fristen, gegebenenfalls mit Genehmigungsfiktionen, würden Planungssicherheit schaffen und die Umsetzung wirtschaftlicher Projekte beschleunigen.

Mehr Rechtssicherheit und praxisnahe Regulierung

Häufige Gesetzesänderungen und komplexe Vorschriften erschweren unternehmerische Entscheidungen. Unternehmen benötigen stabile rechtliche Rahmenbedingungen, ausreichende Übergangsfristen und frühzeitige Einbindung der Wirtschaft bei neuen Regulierungen.

Modernisierung des Wirtschaftsrechts

Das deutsche Unternehmensrecht sollte stärker an digitale und internationale Wirtschaftsstrukturen angepasst werden. Mehr Flexibilität bei der Unternehmensgestaltung, digitale Verwaltungsprozesse und vereinfachte Unternehmensgründungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Die IHK Dresden ordnet die Diskussion um die 24-Stunden-Gründung in Deutschland ein. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft ist nicht eine starre Frist entscheidend, sondern ein zentrales digitales Unternehmensportal mit Once-Only-Funktion. Es soll Gründern und bestehenden Unternehmen Verwaltungswege erleichtern, Daten mehrfach nutzbar machen und Verfahren rechtssicher bündeln.
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Die Europäische Kommission plant mit der EU Inc. eine neue europäische Gesellschaftsform für digitale und grenzüberschreitende Unternehmensgründungen. Die IHK Dresden unterstützt dieses Ziel, sieht im aktuellen Verordnungsentwurf jedoch Defizite bei Rechtssicherheit, Registerschutz, Missbrauchsprävention und Gläubigerschutz. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft besteht deshalb erheblicher Nachbesserungsbedarf.
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Positionen zur Landtagswahl 2024

Zur Landtagswahl 2024 haben die sächsischen Industrie- und Handelskammern zentrale Erwartungen an die Landespolitik formuliert. Grundlage waren Rückmeldungen von rund 1.700 Unternehmen aus Sachsen.
Im Mittelpunkt stehen:
  • eine unternehmensorientierte Verwaltung,
  • starke berufliche Bildung,
  • bessere Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen,
  • schnellere Verfahren,
  • eine starke Vertretung sächsischer Interessen auf Bundesebene.
Die Wahlprüfsteine bündeln sechs Kernforderungen mit konkreten Handlungsempfehlungen (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 3170 KB) für die kommende Legislaturperiode.

Wirtschaftspolitische Schwerpunkte der Parteien

Die sächsischen Industrie- und Handelskammern haben Parteien zu wichtigen wirtschaftspolitischen Themen befragt und die Antworten vergleichbar zusammengefasst.
Die Übersicht (PDF-Datei · 750 KB) unterstützt Unternehmen dabei, wirtschaftspolitische Positionen transparenter einzuordnen.