Maschinen- und Anlagenführer (Veredlung)
Rechtsgrundlagen und Gliederung der Berufsausbildung
- Verordnung über die Berufsausbildung
(für Mitglieder der IHK Dresden kostenlos) - Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung
(für Mitglieder der IHK Dresden kostenlos)
Alternativ finden Sie die Ausbildungsordnung (inklusive sachliche und zeitliche Gliederung) und den Rahmenlehrplan auf der Seite des BiBB.
Azubi-Infocenter: Das Onlineportal für Auszubildende
Über das Azubi-Infocenter haben Auszubildende und Umschüler alle wichtigen Daten zu Ihrer Berufsausbildung und zur Prüfung parat. Über die integrierte AzubiCard können Azubis Mehrwerte nutzen, die Unternehmen bundesweit bereitstellen.
Informationen zur Prüfung
Zwischenprüfung
Hinweise für den Ausbildungsbetrieb
Gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer vom 27.04.2004 § 8 sowie der zweiten Verordnung zur Änderung vom 20.08.2007 soll der Prüfling in höchstens drei Stunden eine praktische Aufgabe durchführen.
Die Prüfung ist ganz oder teilweise an betriebsspezifischen Produktionsanlagen abzunehmen. Die Praxisnähe ist durch die Auswahl von Situationsaufgaben aus dem Produktionsbereich des Ausbildungsbetriebes herzustellen. Als praktische Aufgaben kommen insbesondere in Betracht:
- Positionieren von Maschinenelementen
- Vorbereiten von Maschinen und Anlagen für die Produktion
- Einstellen und Kontrollieren von Maschinen- und Anlagenelementen sowie Zusatzeinrichtungen
Die praktische Aufgabe soll sich in eine Planungsphase (30 Minuten) und eine Durchführungsphase (2 Stunden, 30 Minuten) gliedern. Dies können sowohl schriftliche als auch mündliche Bestandteile enthalten. Die angegebenen Zeiten sind als Richtzeiten zu verstehen. Der Prüfling soll zeigen, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel anwenden, technische Unterlagen nutzen sowie den Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit und den Umweltschutz berücksichtigen kann.
Vom Ausbildungsbetrieb ist die praktische Aufgabe, einschließlich Bewertungskriterien vorzugeben. Das dazugehörige Formular ist digital per E-Mail einzureichen.
Die vorgeschlagene praktische Aufgabe, einschließlich Bewertungskriterien werden im Prüfungsausschuss beraten. Der Prüfungsausschuss kann bei Notwendigkeit Korrekturen vornehmen und Hinweise unterbreiten.
Themenvorschlag
- Musterformular für die Themenvorschläge zur Zwischenprüfung (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 682 KB)
Prüfungszeiträume der praktischen Prüfung
- September
Erfassen der Aufgabenstellung und Bewertungskriterien online durch den Ausbildungsbetrieb
- bis zum 31. August
Abschlussprüfung
Hinweise für den Ausbildungsbetrieb
Gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer vom 27.04.2004 § 9 soll der Prüfling im praktischen Teil der Prüfung in höchstens sieben Stunden bis zu zwei praktische Aufgaben durchführen.
- Zeitumfang insgesamt max. 7 bzw. 2 x 3,5 Stunden davon 1 bzw. je 0,5 Stunden Planungsphase
Die Prüfung ist an betriebsspezifischen Produktionsanlagen abzunehmen. Die Praxisnähe ist durch die Auswahl von Situationsaufgaben aus dem Produktionsbereich des Ausbildungsbetriebes herzustellen. Als praktische Aufgaben kommen insbesondere in Betracht:
- Einrichten, Inbetriebnehmen und Bedienen einer Maschine oder Anlage
- Umrüsten, Inbetriebnehmen und Bedienen einer Maschine oder Anlage
- Durchführen einer vorbeugenden Instandhaltung einschließlich der Inbetriebnahme
Die praktische Prüfung soll das Planen von Arbeitsabläufen, das Festlegen von Werkzeugen, Betriebs- und Hilfsstoffen, das Durchführen von Messungen, das Nutzen technischer Unterlagen, das Steuern von Prozessen, die Qualitätsprüfung, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie Maßnahmen zum Umweltschutz enthalten. Diese Phasen können sowohl schriftliche als auch mündliche Bestandteile enthalten.
Eine Aufgabe besteht jeweils aus einer Planungs- und einer Durchführungsphase mit integrierter Qualitätsprüfung, dabei ist die Planungsphase vom Prüfling schriftlich vorzunehmen.
Die Planungsphase bezieht sich auf die durchzuführende Aufgabe und könnte folgende Arbeitsschritte beinhalten:
- Materialmenge ermitteln (berechnen oder aus Arbeitsanweisung entnehmen)
- Produktionsbeginn unter Beachtung des Fertigstellungstermins ermitteln
- Material bereitstellen
- Arbeitsanweisung oder Diskette zur Maschinenumrüstung bereitlegen
- Festlegung der Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen (Anlage außer Betrieb nehmen, gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern)
- Hilfsmaterial und -mittel festlegen und bereitstellen
- Arbeitsschritte des Umrüstens/Einrichtens und Anfahrens der Maschine/Anlage festlegen
- Festlegung der zu erstellenden Dokumente
Vor Beginn der Arbeiten ist die Arbeitsplanung den Prüfern vorzulegen, nach deren Freigabe beginnt die Durchführungsphase:
- die Bearbeitung der Aufgabe erfolgt nach den in der Arbeitsplanung (eventuell durch die Prüfer korrigiert) festgelegten Schritten
- erforderlichenfalls Hilfskräfte einbeziehen
- Durchführung der Qualitätskontrolle
- Freigabe des Produktes
- notwendige Dokumente erstellen
- eventuelle Reststoffe entsorgen
Vom Ausbildungsbetrieb ist die praktische Aufgabe, einschließlich Bewertungskriterien vorzugeben. Das dazugehörige Formular ist digital per E-Mail einzureichen.
Die vorgeschlagenen Aufgaben, einschließlich Bewertungskriterien werden im Prüfungsausschuss beraten. Der Prüfungsausschuss kann bei Notwendigkeit Korrekturen vornehmen und Hinweise unterbreiten.
Themenvorschlag
Prüfungszeiträume der praktischen Prüfung
- Juni bis August bzw. Januar bis Februar in Abhängigkeit vom Ausbildungsende
Erfassen der Aufgabenstellung und Bewertungskriterien durch den Ausbildungsbetrieb
- für Sommer bis zum 30. April
- für Winter bis zum 30. Oktober
Prüfungstermine
Die Prüfungstermine finden Sie auf der Seite der PAL - Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL).
- Wie viele Punkte fehlen noch? Finden Sie es heraus!
Sie haben die Ergebnisse Ihrer schriftlichen Abschlussprüfung erhalten und möchten wissen, wie viele Punkte Sie in der mündlichen/praktischen Prüfung noch benötigen, um Ihre IHK-Abschlussprüfung erfolgreich zu bestehen?Mit dem IHK-Prüfungsrechner auf EXCEL-Basis, den die IHK Pfalz für viele Berufe erstellt hat, kann man durch Eingabe der bekannten Punkte pro Prüfungsfach schnell ermitteln, ob man die Prüfung bestanden oder nicht bestanden hat.Bitte beachten Sie! Der IHK-Prüfungsrechner dient Ihnen lediglich als Orientierungshilfe, ersetzt aber nicht die Bestehensregeln, die in der jeweiligen Ausbildungsordnung für jeden Beruf einzigartig definiert sind. Es kann also zu minimalen rechnerischen Abweichungen zwischen Prüfungsrechner und tatsächlicher Punktzahl kommen. Für das Prüfungsergebnis kommt es immer auf die exakte Berechnung auf Grundlage der Ausbildungsordnung an.Den IHK-Prüfungsrechner finden Sie unter www.ihk.de/pfalz/.