PRESSEMITTEILUNG

Neuer Ausbildungsstandort für Lagerlogistik stärkt die Fachkräftesicherung in Südbrandenburg

Mit der Einrichtung einer neuen Berufsschulklasse für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik erweitert das Oberstufenzentrum (OSZ) Dahme-Spreewald sein Bildungsangebot und stärkt damit zugleich die Südbrandenburger Ausbildungskapazitäten in einem Berufsfeld, das für Unternehmen in Industrie, Handel und Logistik von zentraler Bedeutung ist. Mit der Genehmigung dieser Kreisklasse durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg können künftig sowohl Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik als auch zum Lageristen am Standort Königs Wusterhausen beschult werden. 30 Schüler starten am 7. September.
Bei der gestrigen Informationsveranstaltung informierte das OSZ mit seinen Partnern Ausbildungsbetriebe über die neuen Möglichkeiten. Ebenso wurde sich über Anforderungen, Erwartungen und Perspektiven der Ausbildung in der Lagerlogistik ausgetauscht.
In der Vergangenheit hatten Unternehmen wiederholt auf die zunehmende Bedeutung logistischer Berufe und die Notwendigkeit einer wohnort- und betriebsnahen Beschulung hingewiesen. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat mit dem OSZ Dahme-Spreewald daraufhin im engen Dialog mit Unternehmen und Partnern der dualen Ausbildung schließlich die Voraussetzungen für das neue Angebot geschaffen. Die Industrie- und Handelskammer Cottbus hat den Prozess aus Sicht der regionalen Wirtschaft begleitet und die Bedarfe der Unternehmen in die strategischen Gespräche eingebracht.
Durch diese erfolgreiche Zusammenarbeit wurde die Grundlage für ein zukunftsfähiges Ausbildungsangebot gelegt, das auch auf die fachlichen Kompetenzen am OSZ baut. Lehrkräfte mit beruflichen Wurzeln in der Logistikbranche bringen ihre praktischen Erfahrungen ein und tragen zu einem praxisnahen und qualitativ hochwertigen Unterricht in der Ausbildung bei.
Manuela Glühmann, Geschäftsbereichsleiterin Bildung bei der Industrie- und Handelskammer Cottbus: „Die neue Berufsschulklasse ist ein starkes Signal für die Zukunft der dualen Ausbildung in Südbrandenburg. Sie zeigt, dass die Partner der beruflichen Bildung gemeinsam und vorausschauend auf die Bedarfe der Wirtschaft reagieren. Besonders wichtig ist dabei: Der neue Standort ergänzt die bestehende Bildungslandschaft und stärkt die Ausbildungskapazitäten insgesamt. Er wurde geschaffen, um die wachsenden Bedarfe der Unternehmen im nördlichen Kammerbezirk zu bedienen. Gleichzeitig bleibt der etablierte Schulstandort in Elbe-Elster als wichtiger Bestandteil der regionalen Bildungslandschaft erhalten. Gemeinsam setzen wir damit ein klares Zeichen für die langfristige Sicherung und Verstetigung der Ausbildungsberufe im Lager- und Logistikbereich und stärken die Fachkräftebasis für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.“
Das Engagement für den Aufbau der neuen Berufsschulklasse verdeutlicht, wie zukunftsfähige Lösungen in der Fachkräftesicherung durch das gemeinsame Handeln von Schule, Schulträger, Ministerium, Kammern und Unternehmen gelingen kann.