Brandenburger IHKs: Nach Olympia-Rückzug Kräfte für EXPO 2035 bündeln

Nach dem Rückzug der Olympia-Bewerbung – Berlin und Brandenburg brauchen eine neue gemeinsame Perspektive.
„Die EXPO 2035 kann zum verbindenden Zukunftsprojekt der Hauptstadtregion werden“, sagt Jens Warnken, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus stellvertretend für die Brandenburger IHKs. „Für die Wirtschaft geht es dabei nicht um Symbolpolitik, sondern um einen kraftvollen Impuls für Modernisierung, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in der Metropolregion. Eine Weltausstellung kann Investitionen anziehen, Innovationen beschleunigen und die internationale Sichtbarkeit von Berlin und Brandenburg deutlich stärken. Die erforderlichen Investitionen in Infrastruktur, Wohnraum und Fachkräfte werden wir ohnehin tätigen müssen. Mit einer EXPO haben wir jedoch die Chance, deutlich mehr Tempo und zusätzliche Mittel in die Region zu holen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein klares Bekenntnis von Berlin, Brandenburg und dem Bund.“
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist eine Kooperation der drei Industrie- und Handelskammern im Land Brandenburg. Sie vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.