"Energieland Brandenburg" wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort

Aus Sicht der Brandenburger Industrie- und Handelskammern setzen SPD und CDU mit dem Antrag "Energieland Brandenburg" ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Brandenburg.
André Fritsche, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, sagt für drei brandenburgischen IHKs: „Es ist richtig, dass sich die Landespolitik gegenüber Bund und EU für schnellere Verfahren, einen kosteneffizienten Netzausbau und bessere Rahmenbedingungen für die direkte Nutzung regional erzeugten Stroms einsetzt.

Brandenburg gehört zu den wichtigsten Energieregionen Deutschlands. Wer die Energiewende mit einem starken Ausbau erneuerbarer Energien und der dafür notwendigen Infrastruktur trägt, sollte auch stärker von den damit verbundenen wirtschaftlichen Chancen profitieren können. Gerade für stromintensive Unternehmen, neue Industrieansiedlungen, Rechenzentren oder die Wasserstoffwirtschaft müssen die guten Voraussetzungen Brandenburgs künftig stärker zu einem echten Standortvorteil werden. Wir unterstützen daher den Antrag, die Standortvorteile Brandenburgs als Energieregion stärker für Unternehmen und Wertschöpfung nutzbar zu machen.
Bei allen notwendigen Reformen sollte jedoch ein leistungsfähiger und einheitlicher Strommarkt als Fundament für Wettbewerbsfähigkeit und Investitionssicherheit erhalten bleiben. Eine grenzüberschreitende Weiterentwicklung der Stromgebotszone sollte aus Sicht der Wirtschaft nur dann erfolgen, wenn sie nachweislich zu niedrigeren Strompreisen für Unternehmen und Verbraucher führt."

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist eine Kooperation der drei Industrie- und Handelskammern im Land Brandenburg. Sie vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.