Dritte Vergabekonferenz
Aufträge für 2027 im Blick
Am 12. November 2026 bringt die Vergabekonferenz Cottbus & Spree-Neiße erneut regionale Unternehmen und öffentliche Auftraggeber zusammen. Von neun bis 13 Uhr geben Städte, kommunale Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen im Cottbuser Weltspiegel einen frühen Einblick in geplante Vergaben für das Jahr 2027. Die Veranstaltung findet zum dritten Mal in Folge statt.
Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr bleibt die Vergabekonferenz ihrem bewährten Konzept und dem Veranstaltungsort treu. Im großen Saal des Weltspiegels präsentieren die teilnehmenden Auftraggeber ihre geplanten Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge kompakt auf der Bühne. Unternehmen erhalten damit bereits vor den eigentlichen Ausschreibungsverfahren einen Überblick darüber, welche Vorhaben im kommenden Jahr zu erwarten sind und welche Geschäftsmöglichkeiten sich daraus ergeben können.
Mit dabei sind erneut die Stadt Cottbus/ Chósebuz und zahlreiche städtische Gesellschaften und Eigenbetriebe. Auch die Stadt Spremberg/Grodk stellt geplante Vergaben für 2027 vor. Hinzu kommen weitere öffentliche und institutionelle Auftraggeber aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
Einen wachsenden Stellenwert nehmen Wissenschaft und Forschung ein. Sowohl die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg als auch die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem beteiligen sich an der Konferenz. Erstmals werden zudem neu anzusiedelnde Forschungsinstitute ihre kommenden Bedarfe vorstellen. Damit bildet die Vergabekonferenz zunehmend auch die neuen Strukturen ab, die mit dem wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Wachstum der Lausitz entstehen.
Mit dabei sind erneut die Stadt Cottbus/ Chósebuz und zahlreiche städtische Gesellschaften und Eigenbetriebe. Auch die Stadt Spremberg/Grodk stellt geplante Vergaben für 2027 vor. Hinzu kommen weitere öffentliche und institutionelle Auftraggeber aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
Einen wachsenden Stellenwert nehmen Wissenschaft und Forschung ein. Sowohl die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg als auch die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem beteiligen sich an der Konferenz. Erstmals werden zudem neu anzusiedelnde Forschungsinstitute ihre kommenden Bedarfe vorstellen. Damit bildet die Vergabekonferenz zunehmend auch die neuen Strukturen ab, die mit dem wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Wachstum der Lausitz entstehen.
Früh wissen, was ausgeschrieben wird
Das Grundprinzip der Veranstaltung bleibt bewusst einfach. Auftraggeber stellen in kurzen Pitches vor, welche Leistungen sie im Folgejahr voraussichtlich ausschreiben werden. Für Unternehmen entsteht so ein gebündelter Überblick über unterschiedliche Branchen und Leistungsbereiche an einem Vormittag.
Die frühe Information kann gerade für kleine und mittlere Unternehmen hilfreich sein. Sie gewinnen Zeit, um Kapazitäten zu planen, mögliche Kooperationen anzubahnen oder sich mit den Anforderungen öffentlicher Auftraggeber vertraut zu machen. Gleichzeitig können die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner hinter den jeweiligen Vorhaben direkt kennengelernt werden.
Zwischen den Präsentationsblöcken und im Anschluss bleibt deshalb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche. Dieser Austausch gehört inzwischen fest zum Format. Bereits 2025 setzte die Konferenz auf kompakte Vergabepitches und Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen Unternehmen und Auftraggebern. Damals wurden rund 200 geplante Vergaben für das Folgejahr vorgestellt, 300 Teilnehmende hatten sich angemeldet.
Die frühe Information kann gerade für kleine und mittlere Unternehmen hilfreich sein. Sie gewinnen Zeit, um Kapazitäten zu planen, mögliche Kooperationen anzubahnen oder sich mit den Anforderungen öffentlicher Auftraggeber vertraut zu machen. Gleichzeitig können die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner hinter den jeweiligen Vorhaben direkt kennengelernt werden.
Zwischen den Präsentationsblöcken und im Anschluss bleibt deshalb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche. Dieser Austausch gehört inzwischen fest zum Format. Bereits 2025 setzte die Konferenz auf kompakte Vergabepitches und Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen Unternehmen und Auftraggebern. Damals wurden rund 200 geplante Vergaben für das Folgejahr vorgestellt, 300 Teilnehmende hatten sich angemeldet.
Das Interesse war groß bei der Vergabekonferenz im Weltspiegel Cottbus.
Gemeinsames Format für Cottbus und Spree-Neiße
Veranstaltet wird die Vergabekonferenz von der EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH, der Industrie- und Handelskammer Cottbus, der Handwerkskammer Cottbus, der Wirtschaftsförderung Brandenburg sowie der CIT – Wirtschaftsförderung Spree-Neiße. Die fruchtbare regionale Zusammenarbeit wird bei der dritten Auflage weiter ausgebaut.
Gemeinsames Ziel ist es, geplante öffentliche Vergaben frühzeitig sichtbar zu machen und Unternehmen aus Cottbus und Spree-Neiße den Zugang zu diesen Informationen zu erleichtern. Die Konferenz versteht sich dabei als praktische Schnittstelle zwischen denjenigen, die Leistungen ausschreiben, und den Unternehmen, die sie umsetzen können.
Die Teilnahme ist für interessierte Unternehmen kostenfrei möglich. Für die Planung entsprechender Kapazitäten wird um Anmeldung gebeten.
Gemeinsames Ziel ist es, geplante öffentliche Vergaben frühzeitig sichtbar zu machen und Unternehmen aus Cottbus und Spree-Neiße den Zugang zu diesen Informationen zu erleichtern. Die Konferenz versteht sich dabei als praktische Schnittstelle zwischen denjenigen, die Leistungen ausschreiben, und den Unternehmen, die sie umsetzen können.
Die Teilnahme ist für interessierte Unternehmen kostenfrei möglich. Für die Planung entsprechender Kapazitäten wird um Anmeldung gebeten.
Auftragsberatungsstelle unterstützt die Unternehmen
Zur Seite steht den Brandenburger Unternehmen bei allen Fragen rund um öffentliche Aufträge die Auftragsberatungsstelle Brandenburg, eine gemeinschaftliche Einrichtung der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern im Land Brandenburg (Mehr Information zur Auftragsberatungsstelle).
Auf deren Webseite sind auch die neuen Wertgrenzen für Vergabeverfahren detailliert beschrieben. Petra Bachmann, die Geschäftsführerin der Auftragsberatungsstelle, weist allerdings darauf hin, dass in Brandenburg wegen der Nähe zu Polen die sogenannte Binnenmarktrelevanz zu beachten ist.
„Das bedeutet, dass ein öffentlicher Auftrag, obwohl er unterhalb der EU-Schwellenwerte liegt, für Unternehmen aus anderen EU-Mitgliedstaaten interessant sein könnte“, sagt Petra Bachmann.
Wegen dieser Binnenmarktrelevanz müssen Vergabestellen ihre beabsichtigten Direktaufträge vorher – oder im Fachjargon ex ante – bekannt machen. Solche ex-ante-Bekanntmachungen sind auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg zu finden. Unternehmen sind gut beraten, so Bachmann, sich dort regelmäßig zu informieren und bei interessanten Aufträgen gegenüber der Vergabestelle ihr Interesse zu bekunden, damit sie gegebenenfalls berücksichtigt werden. Zu finden sind sie auf der Webseite https://vergabemarktplatz.brandenburg.de unter Nutzung der Suchfunktion „Beabsichtigte Ausschreibung“. Die Auftragsberatungsstelle bietet regelmäßige Schulungen zu vergaberechtlichen Themen an und unterstützt zudem Vergabestellen bei der Durchführung von Vergabeverfahren. Im vergangenen Jahr hat sie ein Vergabehandbuch mit einem Überblick über die Rechtslage und Praxisbeispielen herausgegeben, das von Unternehmen kostenlos angefordert werden kann.
Grundsätzlich gilt: Gerade für kleine Betriebe ist es wegen des komplexen Vergaberechts nicht einfach, sich an Vergaben zu beteiligen. In Brandenburg ist die Mehrzahl der Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern kleinbetrieblich strukturiert. Nur die wenigsten Unternehmen verfügten aber über einen Mitarbeiter mit vergaberechtlicher Expertise, sagt Rechtsanwältin Petra Bachmann.
„Dies führt dazu, dass von einer Beteiligung an lukrativen Vergabeverfahren doch abgesehen wird oder aber, dass unternehmerseits Fehler gemacht werden, die eine Beauftragung verhindern“, berichtet die Geschäftsführerin der Auftragsberatungsstelle Brandenburg.
Die Auftragsberatungsstelle ist auch eine zugelassene Präqualifizierungsstelle. Die Präqualifizierung ist eine vorgelagerte und auftragsunabhängige Prüfung und Beurteilung, ob ein Unternehmen die grundsätzlichen Anforderungen an die Eignung in einem Vergabeverfahren erfüllt. Die Unternehmen, die das Verfahren durchlaufen haben, werden in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis Brandenburg (ULV) sowie in das Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen im Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) aufgenommen. Sie müssen dann die geforderten Eignungsnachweise nicht mehr jedes Mal von Neuem zusammenstellen und einreichen, es sei denn, es sind auftragsbezogen weitergehende Eignungsnachweise erforderlich. Auch für den Auftraggeber verringert sich mit der Präqualifizierung der mit der Prüfung der Nachweise einhergehende Aufwand.
FORUM/ Brandenburg Media / Ulrich Nettelstroth