Grundlagen im Warenursprung- und Präferenzrecht
Veranstaltungsdetails
Bei der Entscheidung, ob sich ein hergestelltes Erzeugnis als eine Ursprungsware der EuropäischenUnion darstellt, sind viele Parameter zu berücksichtigen.
In diesem Zusammenhang können die Einstufungen als Vormaterial mit Ursprung (VmU) oder Vormaterial ohneUrsprung (VoU) sowie die Einstufung als Vormaterial eines Partnerstaates genannt werden.
Einen weiteren wesentlichen Aspekt nehmen die Themengebiete Minimalbehandlun- gen und vollständige Gewinnung bzw. Herstellung sowie die ausreichende Be- oder Verarbeitungein.
Neben diesen grundsätzlichen Bestimmungen im Prüfungsverfahren werden auch die Bereiche Draw-Back-Verbot,Kumulierung, die Anwendung der Toleranz-Regeln, Lieferantenerklärung, förmliche und nicht förmliche Präferenznachweise sowie die Fertigung in mehreren Unternehmen behandelt.
Inhalte:
- Grundlagen des Warenursprungs- und Präferenzrechts
- Vormaterialien mit Ursprung (VmU) und ohne Ursprung (VoU)
- Ursprungsermittlung bei Vormaterialien aus Partnerstaaten
- Vollständige Gewinnung und Herstellung
- Ausreichende Be- oder Verarbeitung
- Minimalbehandlungen und ihre Auswirkungen auf den Ursprung
- Anwendung von Toleranzregeln
- Kumulierungsvorschriften in der Praxis
- Drawback-Verbot und dessen Bedeutung
- Lieferantenerklärungen richtig nutzen
- Förmliche und nicht förmliche Präferenznachweise
- Ursprungsermittlung bei Fertigungsprozessen in mehreren Unternehmen
- Praxisbeispiele zur Prüfung von Ursprungseigenschaften
Ihr Nutzen:
Sie lernen, die Ursprungseigenschaft von Waren systematisch zu beurteilen und die wesentlichen Regelungen des Präferenzrechts sicher anzuwenden. Nach dem Seminar können Sie Vormaterialien korrekt bewerten, Ursprungsregeln prüfen, Präferenznachweise richtig einsetzen und typische Fehler bei der Ursprungsermittlung vermeiden.