E-Rechnung kompakt: Gesetzliche Anforderungen verstehen und praxisnah anwenden
Veranstaltungsdetails
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung steuerlicher Prozesse gewinnt die elektronische Rechnung in Deutschland und Europa zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2025 ist die Verpflichtung zum Empfang strukturierter E-Rechnungen für alle inländischen B2B-Transaktionen in Kraft getreten.
Ab 2027 betrifft die Ausstellungspflicht Unternehmen mit einem Umsatz von über 800.000 €, während diese Bestimmung ab 2028 endgültig auf alle Unternehmen ausgeweitet wird.
Damit stehen Unternehmen vor der Herausforderung, gesetzliche Anforderungen nicht nur zu verstehen, sondern auch effizient und rechtssicher in ihre bestehenden Prozesse zu integrieren. Dieses Seminar bietet Ihnen einen strukturierten und praxisnahen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die zukünftigen Anforderungen im Kontext der E-Rechnung.
Inhalt
1. Einordnung & rechtlicher Rahmen
- Entwicklung der E-Rechnungspflicht in Deutschland
- gesetzliche Grundlage im UStG
- Übergangsregelungen 2025–2027
- Abgrenzung B2B
2. Europäischer Kontext & ViDA
- Hintergrund der Initiative „VAT in the Digital Age“
- Zielsetzung der EU
- Harmonisierungstendenzen
- Melde- und Clearance-Systeme in anderenEU-Staaten
3. Begriffsklärung & Formatstandards
- Definition „strukturierte elektronische Rechnung"
- Abgrenzung PDF vs. E-Rechnung
- Norm EN 16931
- nationale Standards wie XRechnung
- hybrideFormate (z. B. ZUGFeRD)
- Pflichtangaben nach § 14 UStG
- maschinelle Auswertbarkeit
4. Steuerrechtliche Anforderungen
- Anforderungen an Authentizität
- Integrität
- Lesbarkeit
5. Organisatorische Umsetzung im Unternehmen
- Verantwortlichkeiten
- Schnittstellen zur Buchhaltung
- GoBD-Anforderungen
- internes Kontrollsystem (IKS)
6. Dokumentation & Nachvollziehbarkeit
- Verfahrensdokumentation
- Prüfpfad bei Betriebsprüfungen
7. Empfang & Prüfung elektronischer Rechnungen
- Verpflichtung zur Annahme ab 2025; Validierung; Archivierungspflichten;typische Fehlerquellen
8. Handlungsempfehlungen & Roadmap
- Übergangsstrategien
- Risikobewertung
- To-Do-Liste zur Erfüllung derAnforderungen