Gemeinsam den Wirtschaftsstandort stärken

Die wirtschaftliche Entwicklung Südwestsachsens und die Frage, wie regionale Stärken künftig noch besser genutzt werden können, standen im Mittelpunkt der Vollversammlung der IHK Chemnitz am 7. September 2026.
Neben dem Masterplan Chemnitz/Südwestsachsen standen zentrale wirtschaftspolitische Positionen auf der Tagesordnung der Vollversammlung. Die Mitglieder verabschiedeten:
Im Anschluss richtete sich der Blick auf den Masterplan Chemnitz/Südwestsachsen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Region über starke industrielle Strukturen, innovative Unternehmen sowie leistungsfähige Hochschulen und Forschungseinrichtungen verfügt. Gleichzeitig stellen der Fachkräftemangel, eine zu geringe Wertschöpfung und der noch zu langsame Transfer von Innovationen in marktfähige Produkte und Geschäftsmodelle den Wirtschaftsstandort vor Herausforderungen.
Eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung ist die zunehmende Zusammenarbeit über institutionelle und administrative Grenzen hinweg. Kommunen und Landkreise, Wirtschaftsförderungen, Hochschulen, Kammern und Verbände bringen ihre Perspektiven und Kompetenzen in den Prozess ein.
Der Masterplan Chemnitz/Südwestsachsen soll die Stärken, Potenziale und Herausforderungen der Region systematisch erfassen und daraus zentrale Handlungsfelder ableiten. In den kommenden Monaten gilt es, diese zu priorisieren, konkrete Projekte auf den Weg zu bringen und regionale Interessen stärker gemeinsam zu vertreten.
Ziel ist es, die vorhandene industrielle und wissenschaftliche Kompetenz noch konsequenter in Wertschöpfung und wirtschaftliche Entwicklung zu überführen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Südwestsachsens langfristig zu stärken.