Eureka Leichtbau Ausschreibung 2026

Die Ausschreibung „Eureka Lightweighting Call 2026“ läuft vom 6. Mai bis zum 8. Oktober 2026.
Sie zielt darauf ab, Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu fördern, die sich auf Leichtbau-Design konzentrieren. Ziel des aktuellen Calls ist es, den Einsatz, die Demonstration und die Präsentation fortschrittlicher Werkstoffe, innovativer Konstruktionsmethoden und digitaler Lösungen anzuregen, die Leichtbau nahtlos in die kreislauforientierte Wertschöpfung integrieren.
Die nationalen Förderorganisationen aus Österreich, Belgien (Flandern, Wallonien), Estland, Deutschland, Litauen, Polen, der Slowakei, Spanien, Südafrika, Südkorea und der Türkei sowie weiteren Ländern unterstützen Organisationen, die bei internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Leichtbau zusammenarbeiten, durch die Veröffentlichung der Eureka-Ausschreibung 2026 für Leichtbauprojekte. In Kooperation mit dem Enterprise Europe Network stellen sie eine Plattform für die Suche nach Projektpartnern für den aktuellen Call zur Verfügung.
Über den virtuellen Marktplatz
  • Matchmaking for the Multilateral Eureka Lightweighting Call 2026
kann die eigene Expertise im Bereich Leichtbau sichtbar gemacht und B2B-Meetings mit anderen Teilnehmern vereinbart werden. Unternehmen und Institutionen, die sich für Geschäftskontakte, eine Beteiligung an der Ausschreibung oder Projekten im Lightweighting-Sektor interessieren, können hier Partner für ihr Projekt finden und Projektmöglichkeiten diskutieren.
Die Registrierung zum Matchmaking ist kostenfrei möglich.

Der “Eureka Lightweighting Call 2026”

Die aktuelle Ausschreibung setzt folgende Schwerpunkte:
  • Entwicklung und Erprobung von Leichtbau- und Fertigungskonzepten (einschließlich Fügetechnologien, additiver Fertigung usw.) in verschiedenen Sektoren
  • Entwicklung und Einsatz neuartiger oder alternativer fortschrittlicher Leichtbaumaterialien einschließlich optimierter Fertigungsprozesse
  • Ersatz herkömmlicher (Roh-)Materialien durch nachhaltige und gewichtsreduzierende Alternativen mit geringerem ökologischen Fußabdruck.
  • Innovative Ansätze in den Bereichen Demontierbarkeit, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Wiederverwendung von Leichtbaukomponenten.
  • Einsatz digitaler Technologien zur Optimierung des Leichtbaudesigns
  • Entwicklung übertragbarer und skalierbarer Geschäftsmodelle für kreislauforientiertes Leichtbaudesign und -Fertigung.
Eine Einreichung von Projekten ist bis zum 8. Oktober 2026, 17:00 Uhr MESZ, möglich. Zusätzlich sind etwaige Fristen für die Beantragung der nationalen Förderung zu beachten.
Eureka hat begrenzte Teilnahmekriterien für Organisationen, die an einem Konsortium für Netzwerkprojekte teilnehmen:
  • Ihre Projektidee muss eine internationale Zusammenarbeit in Form eines konkreten Projekts darstellen.
  • Das Projekt muss auf die Erforschung oder Entwicklung eines innovativen Produkts, Verfahrens oder einer Dienstleistung mit dem Ziel der Kommerzialisierung ausgerichtet sein.
  • Das Projekt muss einem zivilen Zweck dienen.
  • Ihr Konsortium muss mindestens zwei unabhängige juristische Personen aus mindestens zwei an der Eureka-Ausschreibung teilnehmenden Ländern umfassen. Bitte beachten Sie, dass Organisationen aus nicht teilnehmenden Ländern gerne teilnehmen können, sofern die (öffentliche oder eigene) Finanzierung bis zum Ablauf der Ausschreibungsfrist gesichert ist.
  • Keine einzelne Organisation oder kein einzelnes Land darf mehr als 70 % des Projektbudgets tragen.
  • weitere Kriterien entnehmen Sie den nationalen Förderbedingungen und der Eureka Webseite zum Projektaufruf.

Förderung

Zusätzlich zum Eureka-Antrag müssen deutsche Partner, die eine Förderung anstreben, einen Antrag über das von ihnen gewählte nationale Förderprogramm stellen. In jedem Fall gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Deutsche Projektpartner können zur Finanzierung ihres Anteils am Projekt aus bestehenden nationalen Programmen wählen.
  • ZIM : Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) können sich deutsche Unternehmen mit weniger als 1.000 Beschäftigten (oder Konsortien aus solchen Unternehmen) bewerben. Die Anträge müssen den ZIM-Richtlinien entsprechen. Detaillierte Kriterien finden Sie auf der ZIM-Website. Deutsche Forschungsinstitute und Hochschulen können als zusätzliche Partner im Rahmen von ZIM beteiligt sein.
  • Weitere nationale Programme: Sollte Ihre Organisation/Ihr Konsortium nicht im Rahmen von ZIM förderfähig sein, können andere Programme in Anspruch genommen werden. Bitte wenden Sie sich an das deutsche Eureka-Büro, um sich beraten zu lassen.
  • Die deutsche Förderung erfolgt gemäß den Regeln des gewählten nationalen Programms und vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Mitteln.
  • Die Fördersätze variieren je nach ausgewähltem Förderprogramm.