Handelskammer zur heutigen Entscheidung der Exzellenzkommission: Handelskammer bedauert Entscheidung / Northwest Alliance bleibt starkes Fundament für den Standort

(PM 41-2026, 02.10.2026) Die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven bedauert die heutige Entscheidung der Exzellenzkommission von Bund und Ländern. Die Kommission hat den Titel in dieser Runde an andere Standorte vergeben. Beworben hatten sich die Universitäten Bremen und Oldenburg gemeinsam als Exzellenzverbund „Northwest Alliance“.
Handelskammer-Präses André Grobien sagt: „Wir hätten den beiden Universitäten den Titel sehr gegönnt. Ihre Bewerbung war stark. Der Wettbewerb war hart. Elf Bewerbungen konkurrierten um bis zu fünf Plätze. Das Ergebnis ist eine Enttäuschung. Es ist aber kein Urteil über die Qualität der Arbeit in Bremen und Oldenburg.“
Die Stärken der beiden Universitäten bleiben. Vier Exzellenzcluster werden an den Standorten Bremen und Oldenburg bis Ende 2032 gefördert. Diese Förderung zeige, so der Präses, dass Bremen und Oldenburg in der Forschung zur Spitze in Deutschland gehörten: „Die Cluster sind ein starkes Signal für die Forschungsleistung im Nordwesten. Darauf können die Universitäten und die ganze Region stolz sein.“
Mit der Bewerbung sind die Universitäten Bremen und Oldenburg sowie die Rijksuniversiteit Groningen eng zusammengewachsen. „Die Northwest Alliance ist ein Wert für sich“, betont Präses André Grobien, „denn sie verbindet zwei Bundesländer und zwei Staaten. Sie stärkt Forschung, Fachkräfte und Innovation in unserer Region. Wir wünschen uns, dass Universitäten und Politik diesen Weg mit voller Kraft fortsetzen. Als Handelskammer bleiben wir an ihrer Seite.“
Für die Wirtschaft ist eine starke Wissenschaft ein zentraler Standortfaktor. „Spitzenforschung sichert Fachkräfte, Innovationen und neue Unternehmen für unsere Region“, sagt der Handelskammer-Präses und weiter: „Deshalb braucht die Universität Bremen auch in Zukunft eine verlässliche Unterstützung durch das Land. Gerade jetzt gilt es, Forschung und Wissenstransfer gemeinsam mit den Universitäten und der Politik weiter voranzubringen.“