Vorläufige Mercosur-Anwendung ist ein starkes Signal für die norddeutsche Wirtschaft Statement des IHK Nord Vorsitzenden André Grobien, Präses der Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven
(PM 13-2026, 27.02.2026) „Die Entscheidung der Europäischen Kommission, das Mercosur-Abkommen bereits während der laufenden juristischen Prüfung vorläufig anzuwenden, ist ein starkes und richtiges Signal für die exportorientierte norddeutsche Wirtschaft. Unsere Unternehmen benötigen offene Märkte, verlässliche Partner und stabile Handelsbeziehungen – genau dies ermöglicht der nun angekündigte Schritt.
Das Abkommen schafft Zugang zu wachstumsstarken Märkten, senkt Zölle und reduziert bestehende Handelshemmnisse. Damit stärkt es Beschäftigung, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit in ganz Norddeutschland – von der Industrie über den Handel bis zu maritimen Dienstleistungen.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass Unternehmen nun früher von den Vorteilen profitieren können. Die vorläufige Anwendung ist eine pragmatische Brückenlösung, die wirtschaftliche Chancen hebt und den außenpolitischen Handlungsspielraum Europas in geopolitisch herausfordernden Zeiten unterstreicht.
Die IHK Nord hat sich seit langem für diesen Weg eingesetzt, erst jüngst in einem Schreiben an die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen – wir sehen in der heutigen Ankündigung ein positives und notwendiges Signal für verlässlichen, regelbasierten Handel.“
Information: Als weiterführende Information und zur Einordnung aktueller handelspolitischer Entwicklungen auf europäischer Ebene verweisen wir auf ein Statement von Ursula von der Leyen zum Fortschritt des EU-Mercosur-Abkommens: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/statement_26_500