Handelskammer-Konjunkturreport zum Jahresbeginn 2026: Nur zaghafte Stimmungsaufhellung / Lage und Erwartungen noch überwiegend negativ
(PM 06-2026, 6.02.2026) Die Stimmung in der Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven zeigt zum Jahresbeginn 2026 nur eine zaghafte Aufwärtsbewegung. Die Unternehmen bewerten sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten weiterhin überwiegend negativ. Zwar haben sich die Geschäftserwartungen im Vergleich zum Jahresbeginn 2025 deutlich verbessert, ein nachhaltiger Aufschwung ist aber noch nicht in Sicht. Für leichte Hoffnung sorgen verbesserte Exporterwartungen der bremischen Industrie sowie zusätzliche staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Vielfältige Geschäftsrisiken – allen voran die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, zunehmende Arbeitskosten und die schwache Inlandsnachfrage – trüben aber weiterhin die Zuversicht. Aufgrund der überwiegend negativen Geschäftsprognosen sind die Unternehmen bei Neueinstellungen und Investitionen zurückhaltend. Das ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn unter 345 Betrieben aus dem Produzierenden Gewerbe, Handel und Dienstleistungen im Land Bremen.
Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger sagt: „Die bremische Wirtschaft kämpft weiterhin mit herausfordernden Rahmenbedingungen. Geopolitische Risiken, bürokratische Belastungen und zunehmende Arbeitskosten bremsen die wirtschaftliche Erholung." Positiv hervorzuheben sei, so der Hauptgeschäftsführer, dass sich die Exporterwartungen der Industrie sich deutlich verbessert haben und die zusätzlichen staatlichen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung für Impulse sorgen: „Damit diese Impulse aber auch in der Breite ankommen, braucht es weitere Entlastungen – insbesondere durch Bürokratieabbau."
Zur Lage der Unternehmen sagt Dr. Matthias Fonger: „Die Entwicklung der Arbeitskosten hat sich zum zweitgrößten Geschäftsrisiko entwickelt. Zusammen mit den außenwirtschaftlichen Risiken und der anhaltend schwachen Inlandsnachfrage führt das dazu, dass die Unternehmen bei Personal- und Investitionsplanungen zurückhaltend bleiben. Die Bundesregierung muss nun zügig für spürbare Entlastungen sorgen und die Standortbedingungen verbessern."
Mit Ausnahme der Kreditinstitute kommen aus allen Branchen zum laufenden Geschäft erneut mehr negative als positive Rückmeldungen. Im Vergleich zur Herbstbefragung bewerten die Unternehmen die aktuelle Geschäftslage jedoch etwas besser. Vor allem in der Industrie, in den Verkehrs- und Logistikdienstleistungen sowie in der Hotellerie und Gastronomie wird die derzeitige Lage günstiger beurteilt als noch im Herbst. Auch die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate zeigen sich etwas weniger ungünstig als zuletzt und fallen deutlich besser aus als zu Beginn des Vorjahres.
Alles in allem verbessert sich der Handelskammer-Konjunkturindikator für die Wirtschaft im Land Bremen um 3 auf 85 Punkte. Er notiert damit klar über dem Wert zu Beginn des Vorjahres (77 Punkte), bleibt aber weiterhin deutlich unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 95 Punkten.
Geschäftsklima in der Stadt Bremen
Das laufende Geschäft zeigt sich für die stadtbremische Wirtschaft leicht verbessert, wird in der Summe aber weiterhin branchenübergreifend negativ beurteilt. Bessere Rückmeldungen als noch im Herbst kommen derzeit vor allem aus der Industrie, aus den Verkehrs- und Logistikdienstleistungen sowie aus der Hotellerie und Gastronomie. Die Geschäftserwartungen für die kommen-den zwölf Monate zeigen sich erneut verbessert, bleiben insgesamt aber noch deutlich negativ. Stark verbesserte Geschäftsaussichten werden aus der Industrie gemeldet, die in der Summe nun deutlich positiv ausfallen. Impulse kommen neben den zusätzlichen staatlichen Investitionen in die Infrastruktur auch von den erhöhten Verteidigungsausgaben des Bundes. Die Investitionsplanungen der Unternehmen zeigen insgesamt eine leichte Aufwärtsbewegung, in der Summe überwiegt aber noch Zurückhaltung. Der Handelskammer-Konjunkturindikator wächst um 5 auf 86 Punkte, notiert damit aber weiterhin deutlich unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 95 Punkten.
Geschäftsklima in der Stadt Bremerhaven
In der Bremerhavener Wirtschaft hat die Stimmung leicht nachgelassen. Die aktuelle Geschäftslage wird im Durchschnitt zwar unverändert in etwa neutral bewertet – damit zeigen sich die Unternehmen in der Seestadt mit dem laufenden Geschäft insgesamt zufriedener als in der stadtbremischen Wirtschaft. Gleichzeitig blicken die Bremerhavener Unternehmen aber noch weniger zuversichtlich auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Die Geschäftserwartungen haben sich zum zweiten Mal in Folge verschlechtert und notieren sehr deutlich im negativen Bereich. Während aus dem Produzierenden Gewerbe und dem Handel weniger gute Rückmeldungen als zuletzt kommen, hat sich die Stimmung in den Dienstleis-tungen etwas aufgehellt. Die Investitionsplanungen sind zurückhaltender als zuletzt, die Personalplanungen sind hingegen noch ein wenig restriktiver als im Herbst. Der Handelskammer-Konjunkturindikator für die Wirtschaft in Bremerhaven geht um 5 auf 82 Punkte zurück und notiert damit deutlich unter dem Zehn-Jahres-Mittelwert von 94 Punkten.
Geschäftsklima nach Branchen
In der bremischen Industrie hat sich die Stimmung merklich aufgehellt. Die zuletzt anhaltende negative Entwicklung des Auftragseingangs ist zwar noch nicht vollends gestoppt, hat sich zum Jahresende aber sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft deutlich abgeschwächt. Das laufende Geschäft wird im Vergleich zum Vorquartal besser, aber noch überwiegend negativ beurteilt. Deutlich verbessert haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate, die jetzt insgesamt sogar wieder häufiger positiv als negativ eingeschätzt wer-den. Hierbei dürften positive Impulse aus den zunehmenden Ausgaben des Staates für Infrastruktur und Verteidigung eine wichtige Rolle spielen. Zudem werden die Aussichten im Exportgeschäft aktuell in etwa neutral und damit deutlich besser als zuletzt bewertet. Der Konjunkturindikator für die Industrie wächst um 14 auf 98 Punkte (97 Punkte im Zehn-Jahres-Vergleich).
Im Baugewerbe hat sich das Klima verbessert, bleibt insgesamt aber noch eingetrübt. Die Unternehmen melden weiterhin eine gesunkene Zahl von Auf-tragseingängen. Das laufende Geschäft wird im Vergleich zum Herbst kaum verändert etwas häufiger negativ als positiv bewertet. Die Geschäftsprognosen fallen weiterhin negativ aus, allerdings weniger ausgeprägt als zuletzt. Verbes-serte Erwartungen kommen derzeit aus dem Tiefbau, wo auf Impulse durch das Sondervermögen des Bundes für die Infrastruktur gerechnet werden kann. Der Konjunkturindikator für die Bauwirtschaft wächst um 12 auf 83 Punkte (10-Jahres-Mittelwert: 99 Punkte).
Im Einzelhandel ist die Stimmung weiterhin stark eingetrübt. Die Händler registrieren eine anhaltend geringe Konsumneigung. Vor allem im stationären Einzelhandel wird das laufende Geschäft negativ bewertet, zugleich werden weitere Umsatzeinbußen erwartet. Aus dem Onlinegeschäft kommen vergleichsweise positive Rückmeldungen. Insgesamt fallen die Bewertungen sowohl für die Geschäftslage als auch für die Geschäftsaussichten weiterhin sehr negativ aus. Der Konjunkturindikator für den Einzelhandel geht um 4 auf 57 Punkte (10-Jahres-Mittelwert: 86 Punkte).
Im bremischen Groß- und Außenhandel hat die Stimmung im Vergleich zum Vorquartal wieder etwas nachgelassen. Die Händler melden für das abgelaufe-ne Quartal insgesamt leicht rückläufige Umsätze. Sowohl die laufenden Geschäfte als auch die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate wer-den in der Summe schlechter bewertet als im Herbst und notieren damit deutlich im negativen Bereich. Der Handelskammer-Konjunkturindikator geht um 7 auf 80 Punkte (10-Jahres-Mittelwert: 86 Punkte).
Die Verkehrs- und Logistikdienstleistungen melden eine deutliche Verbesserung des laufenden Geschäfts, das in der Summe aktuell nur noch leicht negativ bewertet wird. Gleichzeitig fallen die Geschäftsprognosen aber wieder deutlich häufiger negativ als positiv aus. Der Konjunkturindikator bleibt unverändert bei 73 Punkten (10-Jahres-Mittelwert: 94 Punkte).
In der Hotellerie und Gastronomie ist die Stimmung besser als zuletzt, bleibt aber stark eingetrübt. Das laufende Geschäft wird deutlich günstiger beurteilt als im Herbst, in der Summe ist die Bewertung nur noch leicht negativ. Aus der Gastronomie kommen jedoch deutlich negativere Stimmen als aus der Hotellerie. Der Ausblick auf die kommenden Monate wird nach wie vor in beiden Bereichen sehr ungünstig bewertet. Der Handelskammer-Konjunkturindikator wächst um 10 auf 74 Punkte 10-Jahres-Mittelwert: 70 Punkte).
In den Sonstigen Dienstleistungen haben die Unternehmen im Vergleich zum Vorquartal erneut rückläufige Umsätze und eine geringere Zahl von Neuaufträgen registriert. Das laufende Geschäft hat sich verschlechtert und notiert per Saldo deutlich im negativen Bereich. Die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate fallen insgesamt weiterhin überwiegend negativ aus. Der Handelskammer-Konjunkturindikator geht um 4 auf 85 Punkte zurück (10-Jahres-Mittelwert: 104 Punkte).
Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger sagt: „Die bremische Wirtschaft kämpft weiterhin mit herausfordernden Rahmenbedingungen. Geopolitische Risiken, bürokratische Belastungen und zunehmende Arbeitskosten bremsen die wirtschaftliche Erholung." Positiv hervorzuheben sei, so der Hauptgeschäftsführer, dass sich die Exporterwartungen der Industrie sich deutlich verbessert haben und die zusätzlichen staatlichen Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung für Impulse sorgen: „Damit diese Impulse aber auch in der Breite ankommen, braucht es weitere Entlastungen – insbesondere durch Bürokratieabbau."
Zur Lage der Unternehmen sagt Dr. Matthias Fonger: „Die Entwicklung der Arbeitskosten hat sich zum zweitgrößten Geschäftsrisiko entwickelt. Zusammen mit den außenwirtschaftlichen Risiken und der anhaltend schwachen Inlandsnachfrage führt das dazu, dass die Unternehmen bei Personal- und Investitionsplanungen zurückhaltend bleiben. Die Bundesregierung muss nun zügig für spürbare Entlastungen sorgen und die Standortbedingungen verbessern."
Mit Ausnahme der Kreditinstitute kommen aus allen Branchen zum laufenden Geschäft erneut mehr negative als positive Rückmeldungen. Im Vergleich zur Herbstbefragung bewerten die Unternehmen die aktuelle Geschäftslage jedoch etwas besser. Vor allem in der Industrie, in den Verkehrs- und Logistikdienstleistungen sowie in der Hotellerie und Gastronomie wird die derzeitige Lage günstiger beurteilt als noch im Herbst. Auch die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate zeigen sich etwas weniger ungünstig als zuletzt und fallen deutlich besser aus als zu Beginn des Vorjahres.
Alles in allem verbessert sich der Handelskammer-Konjunkturindikator für die Wirtschaft im Land Bremen um 3 auf 85 Punkte. Er notiert damit klar über dem Wert zu Beginn des Vorjahres (77 Punkte), bleibt aber weiterhin deutlich unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 95 Punkten.
Geschäftsklima in der Stadt Bremen
Das laufende Geschäft zeigt sich für die stadtbremische Wirtschaft leicht verbessert, wird in der Summe aber weiterhin branchenübergreifend negativ beurteilt. Bessere Rückmeldungen als noch im Herbst kommen derzeit vor allem aus der Industrie, aus den Verkehrs- und Logistikdienstleistungen sowie aus der Hotellerie und Gastronomie. Die Geschäftserwartungen für die kommen-den zwölf Monate zeigen sich erneut verbessert, bleiben insgesamt aber noch deutlich negativ. Stark verbesserte Geschäftsaussichten werden aus der Industrie gemeldet, die in der Summe nun deutlich positiv ausfallen. Impulse kommen neben den zusätzlichen staatlichen Investitionen in die Infrastruktur auch von den erhöhten Verteidigungsausgaben des Bundes. Die Investitionsplanungen der Unternehmen zeigen insgesamt eine leichte Aufwärtsbewegung, in der Summe überwiegt aber noch Zurückhaltung. Der Handelskammer-Konjunkturindikator wächst um 5 auf 86 Punkte, notiert damit aber weiterhin deutlich unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 95 Punkten.
Geschäftsklima in der Stadt Bremerhaven
In der Bremerhavener Wirtschaft hat die Stimmung leicht nachgelassen. Die aktuelle Geschäftslage wird im Durchschnitt zwar unverändert in etwa neutral bewertet – damit zeigen sich die Unternehmen in der Seestadt mit dem laufenden Geschäft insgesamt zufriedener als in der stadtbremischen Wirtschaft. Gleichzeitig blicken die Bremerhavener Unternehmen aber noch weniger zuversichtlich auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Die Geschäftserwartungen haben sich zum zweiten Mal in Folge verschlechtert und notieren sehr deutlich im negativen Bereich. Während aus dem Produzierenden Gewerbe und dem Handel weniger gute Rückmeldungen als zuletzt kommen, hat sich die Stimmung in den Dienstleis-tungen etwas aufgehellt. Die Investitionsplanungen sind zurückhaltender als zuletzt, die Personalplanungen sind hingegen noch ein wenig restriktiver als im Herbst. Der Handelskammer-Konjunkturindikator für die Wirtschaft in Bremerhaven geht um 5 auf 82 Punkte zurück und notiert damit deutlich unter dem Zehn-Jahres-Mittelwert von 94 Punkten.
Geschäftsklima nach Branchen
In der bremischen Industrie hat sich die Stimmung merklich aufgehellt. Die zuletzt anhaltende negative Entwicklung des Auftragseingangs ist zwar noch nicht vollends gestoppt, hat sich zum Jahresende aber sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft deutlich abgeschwächt. Das laufende Geschäft wird im Vergleich zum Vorquartal besser, aber noch überwiegend negativ beurteilt. Deutlich verbessert haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate, die jetzt insgesamt sogar wieder häufiger positiv als negativ eingeschätzt wer-den. Hierbei dürften positive Impulse aus den zunehmenden Ausgaben des Staates für Infrastruktur und Verteidigung eine wichtige Rolle spielen. Zudem werden die Aussichten im Exportgeschäft aktuell in etwa neutral und damit deutlich besser als zuletzt bewertet. Der Konjunkturindikator für die Industrie wächst um 14 auf 98 Punkte (97 Punkte im Zehn-Jahres-Vergleich).
Im Baugewerbe hat sich das Klima verbessert, bleibt insgesamt aber noch eingetrübt. Die Unternehmen melden weiterhin eine gesunkene Zahl von Auf-tragseingängen. Das laufende Geschäft wird im Vergleich zum Herbst kaum verändert etwas häufiger negativ als positiv bewertet. Die Geschäftsprognosen fallen weiterhin negativ aus, allerdings weniger ausgeprägt als zuletzt. Verbes-serte Erwartungen kommen derzeit aus dem Tiefbau, wo auf Impulse durch das Sondervermögen des Bundes für die Infrastruktur gerechnet werden kann. Der Konjunkturindikator für die Bauwirtschaft wächst um 12 auf 83 Punkte (10-Jahres-Mittelwert: 99 Punkte).
Im Einzelhandel ist die Stimmung weiterhin stark eingetrübt. Die Händler registrieren eine anhaltend geringe Konsumneigung. Vor allem im stationären Einzelhandel wird das laufende Geschäft negativ bewertet, zugleich werden weitere Umsatzeinbußen erwartet. Aus dem Onlinegeschäft kommen vergleichsweise positive Rückmeldungen. Insgesamt fallen die Bewertungen sowohl für die Geschäftslage als auch für die Geschäftsaussichten weiterhin sehr negativ aus. Der Konjunkturindikator für den Einzelhandel geht um 4 auf 57 Punkte (10-Jahres-Mittelwert: 86 Punkte).
Im bremischen Groß- und Außenhandel hat die Stimmung im Vergleich zum Vorquartal wieder etwas nachgelassen. Die Händler melden für das abgelaufe-ne Quartal insgesamt leicht rückläufige Umsätze. Sowohl die laufenden Geschäfte als auch die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate wer-den in der Summe schlechter bewertet als im Herbst und notieren damit deutlich im negativen Bereich. Der Handelskammer-Konjunkturindikator geht um 7 auf 80 Punkte (10-Jahres-Mittelwert: 86 Punkte).
Die Verkehrs- und Logistikdienstleistungen melden eine deutliche Verbesserung des laufenden Geschäfts, das in der Summe aktuell nur noch leicht negativ bewertet wird. Gleichzeitig fallen die Geschäftsprognosen aber wieder deutlich häufiger negativ als positiv aus. Der Konjunkturindikator bleibt unverändert bei 73 Punkten (10-Jahres-Mittelwert: 94 Punkte).
In der Hotellerie und Gastronomie ist die Stimmung besser als zuletzt, bleibt aber stark eingetrübt. Das laufende Geschäft wird deutlich günstiger beurteilt als im Herbst, in der Summe ist die Bewertung nur noch leicht negativ. Aus der Gastronomie kommen jedoch deutlich negativere Stimmen als aus der Hotellerie. Der Ausblick auf die kommenden Monate wird nach wie vor in beiden Bereichen sehr ungünstig bewertet. Der Handelskammer-Konjunkturindikator wächst um 10 auf 74 Punkte 10-Jahres-Mittelwert: 70 Punkte).
In den Sonstigen Dienstleistungen haben die Unternehmen im Vergleich zum Vorquartal erneut rückläufige Umsätze und eine geringere Zahl von Neuaufträgen registriert. Das laufende Geschäft hat sich verschlechtert und notiert per Saldo deutlich im negativen Bereich. Die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate fallen insgesamt weiterhin überwiegend negativ aus. Der Handelskammer-Konjunkturindikator geht um 4 auf 85 Punkte zurück (10-Jahres-Mittelwert: 104 Punkte).