Plenarprotokoll vom 24. Februar 2025
- Genehmigung des Protokolls der Sitzung des Plenums vom 20. Januar 2025
- Aktuelles
- Benennung eines Mitglieds für den Aufsichtsrat der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
- Vorstellung HAKO 2027 der Wirtschaftsjunioren
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Verschiedenes.Ab 17:00 Uhr werden Herr Dr. Christoph Schemionek (Leiter der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Washington DC), Frau Freya Lemcke (Leiterin der DIHK-Vertretung bei der EU in Brüssel) und Herr Reiner Perau (Geschäftsführer der AHK Ukraine in Kiew) virtuell als Gäste an unserer Plenarsitzung teilnehmen und mit uns über die Weltwirtschaftsentwicklung 2025 (USA mit Trump / Brüssel mit neuer Kommission / Ukraine im vierten Kriegsjahr) sprechen.
Herr Präses Grobien und Herr Dr. Fonger berichteten von dem 1. Runden Tisch Bildung vom 29. Januar 2025.
Herr Dr. Fonger informierte, dass angesichts des derzeitigen Erhebungschaos bei der Ausbildungsabgabe die Kammern eine Fristverlängerung (Fristablauf 28. Februar 2025) für die Datenabgabe der Unternehmen bis zum 30. Juni 2025 fordern. Zudem wurde gefordert, dass diese Verfahren wie alle anderen Steuerfragen über die Steuerberater-Kanzleien abgewickelt werden können und Unternehmen, deren Bruttolohnsumme unter der im Gesetz festgelegten Baga-tellgrenze liegt, ihre Angaben nur einmal in das Online-Portal eingeben müssten und sich nicht Jahr für Jahr erneut nach Dateneingabe bescheinigen lassen müssen, dass sie von Zahlungen in den Ausbildungsfonds befreit sind.
Herr Dr. Fonger und Herr Nowak berichteten über den aktuellen Sachstand zur Start-up Factory. Der bundesweite Wettbewerb "Start-up Factory" ziele darauf ab, das Start-up-Ökosystem in Deutschland zu stärken. Die Konzepte müssen bis zum 30. April 2025 beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht werden.
Das Plenum benannte Herrn Präses André Grobien einstimmig bei Enthaltung des Betroffenen für den Aufsichtsrat der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH mit Wirkung zum 1. April 2025.
Die Wirtschaftsjunioren Bremen stellten die Planungen zur Hanseraumkonferenz HAKO 2027 in Bremen vor.
Dr. Schemionek berichtete über die personellen Umbrüche in der US-Regierung und erläuterte die "America First Trade Policy" und die drohenden Zölle. Diese könnten zu Inflation führen und die deutschen Exporte in die USA beeinträchtigen. Er betonte zudem die Vorbildfunktion des deutschen dualen Ausbildungssystems.
Frau Lemcke hob die Auswirkungen der US-Politik auf die EU hervor, insbesondere in den Bereichen Wirtschafts-, Handels- und Sicherheitspolitik. Sie betonte die Dringlichkeit schneller Lösungen beim Bürokratieabbau. Zudem wies sie auf die veränderten Mehrheitsverhältnisse im Europäischen Parlament hin.
Herr Perau erläuterte die prekäre Lage in der Ukraine und die Abhängigkeit von internationalen Sicherheitsgarantien und Unterstützung bei der Kriegsgeräteproduktion. Trotz der Unsicherheiten gibt es wirtschaftliches Wachstum und eine stabile Energiesituation. Die Ukraine sieht sich als zukunftsträchtiges Land in Europa mit gut ausgebildeten Arbeitskräften und wertvollen Bodenschätzen.
Insgesamt zeigten die Diskussionen die komplexen globalen Herausforderungen und die Notwendigkeit strategischer internationaler Zusammenarbeit auf.